Resilienzbildung nach Extremereignissen:

Lessons Learned und neue Strategien für Städte im Umgang mit räumlich ubiquitär auftretenden Extremereignissen.

Schäden durch das Starkregenereignis am 29. Mai 2016

[Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd]
v.l.n.r.: Prof. Jörn Birkmann (IREUS), Prof. Stefan Greiving (IRPUD), Beate Glöckner (P+P), Britta Weißer (IREUS), Julius Mihm (Schw. Gmünd), Isabel Post (Olfen), Holger Pietschmann (P+P), Christopher Schmalenbeck (Olfen), Jupp Jünger (Schw. Gmünd), Dennis Becker (IRPUD), Felix Othmer (IRPUD), Henning Rohwedder (P+P) und Wilhelm Sendermann (Olfen)
Vernetzung von Wissenschafts- und Praxispartnern in Olfen
v.l.n.r.: Prof. Jörn Birkmann (IREUS), Prof. Stefan Greiving (IRPUD), Beate Glöckner (P+P), Britta Weißer (IREUS), Julius Mihm (Schw. Gmünd), Isabel Post (Olfen), Holger Pietschmann (P+P), Christopher Schmalenbeck (Olfen), Jupp Jünger (Schw. Gmünd), Dennis Becker (IRPUD), Felix Othmer (IRPUD), Henning Rohwedder (P+P) und Wilhelm Sendermann (Olfen)
[Foto: Stadt Olfen]
Ortsbegehung in Schwäbisch Gmünd am 7. September 2017

[Foto: IRPUD]
Überflutung in Olfen

[Foto: Privat]

Um was geht es bei „RESI-extrem“?

Extremwetterereignisse, wie Starkniederschläge im Frühsommer 2016 und 2018, richten immer wieder schwere Schäden an. Das Projekt untersucht, wie Stadtentwicklung trotz der scheinbaren Unvorhersehbarkeit räumlich ubiquitärer Extremereignisse (z.B. Starkregen) Vorsorge- und Schutzkonzepte für eine klimaresiliente Entwicklung fördern kann. Als zentrales Handlungsfeld für klimaresiliente Städte wird die integrierte Stadtentwicklung gesehen. Bisher finden sich in integrierten städtebaulichen und gesamtstädtischen Entwicklungskonzepten jedoch nur indirekt Aussagen zur Anpassung an solche Extremereignisse. Im Rahmen eines Reallabors in den beiden Partnerstädten Schwäbisch Gmünd und Olfen werden Ansätze für einen Werkzeugkasten eines auf Resilienz zielenden städtischen Entwicklungskonzepts erarbeitet, pilotweise umgesetzt und getestet. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse vergangener Schadensmuster und der Lernprozesse nach Krisensituationen (Lessons Learned). Primäres Ziel ist es, die Resilienz in Städten gegenüber Starkregenereignissen zu stärken. Darüber hinaus sollen Resilienzkriterien für den Bereich der Städtebauförderung formuliert und die Erkenntnisse für bundesweite Förderstrukturen nutzbar gemacht werden.

Fördergeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger:

Deutsches Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Laufzeit:

2017- 2020

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