Projektteam

Die Projektpartner stellen sich vor.

Das Projektteam der ersten Förderphase am 11.01.2018 in Olfen

v.l.n.r.: Prof. Jörn Birkmann (IREUS), Prof. Stefan Greiving (IRPUD), Beate Glöckner (P+P), Britta Weißer (IREUS), Julius Mihm (Schwäbisch Gmünd), Isabel Post (Olfen), Holger Pietschmann (P+P), Christopher Schmalenbeck (Olfen), Jupp Jünger (Schwäbisch Gmünd), Dennis Becker (IRPUD), Felix Othmer (IRPUD), Henning Rohwedder (P+P) und Wilhelm Sendermann (Olfen)
v.l.n.r.: Prof. Jörn Birkmann (IREUS), Prof. Stefan Greiving (IRPUD), Beate Glöckner (P+P), Britta Weißer (IREUS), Julius Mihm (Schwäbisch Gmünd), Isabel Post (Olfen), Holger Pietschmann (P+P), Christopher Schmalenbeck (Olfen), Jupp Jünger (Schwäbisch Gmünd), Dennis Becker (IRPUD), Felix Othmer (IRPUD), Henning Rohwedder (P+P) und Wilhelm Sendermann (Olfen)

Am Projekt „RESI-extrem“ sind vier Verbundpartner beteiligt, darunter zwei Forschungseinrichtungen und zwei Partnerstädte. Ergänzt wird das Team von einem Planungsbüro (Unterauftrag). Die Koordination des Verbundprojekts liegt beim IREUS.

IREUS

Universität Stuttgart, Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS)

Das Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS) an der Universität Stuttgart vertritt die Anliegen einer auf Nachhaltigkeit und Resilienz zielenden Raum- und Infrastrukturplanung. In der Forschung setzt das Institut auf empirisch gestützte, wirkungsorientierte Raum-, Umwelt- und Risikoforschung. Verfolgt wird ein inter- und transdisziplinärer Forschungsansatz, der planungs- und ingenieurwissenschaftliche mit umwelt-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschungsinhalten vernetzt. International vergleichende Analysen zu ausgewählten Fragen des Risikos, der Vulnerabilität, des Umweltwandels, der Raumentwicklung und von Planungssystemen sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt.

Das IREUS übernimmt die Verbundkoordination. Das Projekt wird von Prof. Jörn Birkmann und Britta Weißer bearbeitet.

Prof. Dr.-Ing. habil. Jörn Birkmann (Gesamtprojektleitung) ist Direktor des IREUS und Leitautor des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) für den Spezialbericht SRES und den fünften Sachstandsbericht (AR5). Er ist zudem Mitglied der Akademie für Raumordnung und Landesplanung und des von ICSU (International Council of Science) getragenen Expertengremiums IRDR (Integrated Research on Disaster Risk). Prof. Birkmann hat über 100 Publikationen zu den Themen Vulnerabilität, Risiko und Anpassung an den Klimawandel sowie adaptive Planung veröffentlicht und bereits mehrere Verbundprojekte geleitet und koordiniert. Er war auch Mitglied im Expertenkreis für die Nationale Plattform Zukunftsstadt.

M. Sc. Britta Weißer (Projektbearbeiterin) studierte Urbanistik und Raumplanung an der Bauhaus-Universität Weimar und der Technischen Universität Dortmund. Seit Januar 2018 arbeitet sie am IREUS an der Universität Stuttgart. Sie beschäftigt sich mit den Themenfeldern raumbezogene Risiko- und Klimafolgenforschung und Klimaanpassung in raumplanerischen Prozessen, insbesondere im Kontext einer integrierten und resilienten Stadt- und Regionalentwicklung.

 

IRPUD

Technische Universität Dortmund, Institut für Raumplanung (IRPUD)

Das 1974 gegründete Institut für Raumplanung (IRPUD) ist die wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund. Es dient der inhaltlichen Integration der an der Fakultät vertretenen Fachdisziplinen durch fachgebietsübergreifende Forschungsprojekte und Dienstleistungen. Das IRPUD verfügt in der Stadt-, Risiko- und Klimafolgenforschung über langjährige Erfahrung auf allen räumlichen Ebenen (international, national, regional, lokal). Breite Expertise in Theorien, Konzepten sowie quantitativen und qualitativen Analysemethoden ist ebenso vorhanden wie Umsetzungskompetenz in der planerischen Praxis.

Das Projektteam am IRPUD umfasst Prof. Stefan Greiving, Dennis Becker und Felix Othmer.

Prof. Dr.-Ing. Stefan Greiving (Projektleitung): Mitglied der Akademie für Raumordnung und Landesplanung und der Architektenkammer NRW. Über 190 Publikationen sowohl zu den Themen Klimafolgen- und Risikoforschung, Umweltprüfung, Daseinsvorsorge als auch rechts- und verwaltungswissenschaftlichen Fragestellungen. Am IRPUD Leiter von insgesamt 25 einschlägigen EU-, BMBFund DFG-Projekten. Prof. Greiving ist darüber hinaus über das Büro plan + risk consult in weitere einschlägige Projekte eingebunden, wie z. B. Urbane Strategien zum Klimawandel – Kommunale Strategien und Potenziale (StadtKlima-ExWoSt-Begleitforschung, BMVBS/BBSR, Laufzeit: 2009-2013 sowie das ‚Netzwerk Vulnerabilität – Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel‘ (Umweltbundesamt, Laufzeit: 2011-2015).

M. Sc. Dennis Becker (Projektbearbeiter): Seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRPUD und bearbeitet im Rahmen seiner Tätigkeit Forschungsprojekte zu den Themenfeldern:
Klimawandel und demographischer Wandel in der Raumplanung, Klimaanpassung auf der lokalen Ebene sowie der resilienten Stadtentwicklung.

M. Sc. Felix Othmer (Projektbearbeiter): Seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRPUD und bearbeitet im Rahmen seiner Tätigkeit Forschungsprojekte zu den Themenfeldern:
Klimawandel und demographischer Wandel in der Raumplanung, Klimaanpassung auf der lokalen Ebene, sowie der integrierten und resilienten Stadtentwicklung.

Olfen

Die Stadt Olfen, eine Kleinstadt im Kreis Coesfeld in NRW mit ca. 12.500 Einwohnern, hat in der Vergangenheit bereits Schäden aufgrund von Extremereignissen, insbesondere Starkniederschläge und Stürme, erfahren und daher die Notwendigkeit neuer Schutzstrategien und Anpassungsmaßnahmen erkannt. Sie bringt ihre lokale Expertise und vorhandene Daten in das Projekt ein und beteiligt sich mit dem Fachbereich 6 „Bauen, Planen, Umwelt“ an den Arbeiten im Reallabor, um erarbeitete Methoden, Konzepte und Instrumente zu testen und zu evaluieren.

Auf Seiten der Stadt Olfen wird das Projekt „RESI-extrem“ von Isabel Post und Christopher Schmalenbeck begleitet.

Isabel Post ist bei der Stadt Olfen für die Bearbeitung der RESI-extrem Projektes zuständig.

Christopher Schmalenbeck ist bei der Stadt Olfen für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung zuständig.

Schwäbisch Gmünd

Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd als größte Stadt im Remstal beheimatet derzeit in der Kernstadt und den 11 Stadtteilen rund 62.000 Einwohner. Die Stadt liegt in einer Talweitung der Rems zwischen den Randhöhen des Welzheimer Waldes im Norden und den Ausläufern der östlichen Schwäbischen Alb im Süden. Obwohl zum Thema Hochwasserschutz bereits Verbesserungen realisiert wurden, hat insbesondere das Starkregenereignis im Frühjahr 2016 auch abseits dieser Fluss- und Bachläufe erhebliche Schäden angerichtet und zwei Menschenleben gefordert. So standen in der Innenstadt die untere Ledergasse sowie der Bahnhofsplatz komplett unter Wasser. Vor diesem Hintergrund ist die Stadt Schwäbisch Gmünd sehr daran interessiert, konkret mit den Forschungspartnern und weiteren Praktikern zu untersuchen, welchen Beitrag vergangene Stadtumbauprogramme für die Minderung der Schadenshöhe und des Risikos bezogen auf das Starkregenereignis im Juni 2016 geleistet haben und wie zukünftige Stadtentwicklungskonzepte sowie städtebauliche Entwicklungskonzepte mehr Resilienz gegenüber räumlich ubiquitären Extremereignissen befördern können. Neben der Betrachtung, Diskussion und Evaluation vergangener Stadtumbau- und Stadtentwicklungspläne auf die heutige Resilienz geht es Schwäbisch Gmünd insbesondere um die Weiterentwicklung von Vorsorgekonzepten für zukünftige Planungen und Projekte.

Von Seiten der Stadt Schwäbisch Gmünd wird das Projekt von Baubürgermeister Julius Mihm, Jupp Jünger, Ingo Schwenk und Joachim von Streit begleitet.

Baubürgermeister Julius Mihm

Julius H. Mihm, Dipl.-Ing. Architekt, ist Bürgermeister und Baudezernent der Stadt Schwäbisch Gmünd sowie Zweiter Vorsitzender des internationalen Städtenetzwerks Forum Stadt e.V.

Seine Aufgaben sind Stadtplanung, Stadtentwicklung und Liegenschaften, öffentliche Bauten, Tiefbau und Grünflächen sowie Straßenunterhaltung. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Arbeitsschwerpunkte sind Stadtumbau und Städtebau. Seine Arbeit wurde unter anderem mit einer Anerkennung zum Deutschen Städtebaupreis 2016 ausgezeichnet. Er ist Lehrbeauftragter für Stadtentwicklung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg.

Jupp Jünger, Leiter des Tiefbau-, Garten- und Friedhofamtes mit Eigenbetrieb Stadtentwässerung

Jupp Jünger, Dipl.-Bauing., RBM, MBA, war bei dem Starkregenereignis 2016 mit seiner Fachexpertise im Einsatz. Im Nachgang wurden über 40 Einzelmaßnahmen in Angriff genommen, um entstandene Schäden infolge des Starkregenereignisses an der städtischen Infrastruktur zu beseitigen bzw. Maßnahmen ergriffen, um künftig besser für solche Starkregenereignisse gewappnet zu sein. Herr Jünger war bis Ende 2019 der Projektverantwortliche für das Arbeitspaket 5 - Weiterentwicklung von Evaluations- und Bewertungsmethoden von Maßnahmen zur Resilienzförderung. 

Ingo Schwenk, Abteilungsleitung Planung, Eigenbetrieb Stadtentwässerung

Ingo Schwenk ist als Abteilungsleiter der Stadtentwässerung mit den Kanalsystemen und Fließwegen in Schwäbisch Gmünd vertraut. Er ist insbesondere für die Datenbereitstellung und Plausibilisierung der Starkregengefahrenkarte zuständig.

Joachim von Streit, Projektbearbeiter

Joachim von Streit studierte Planung und Partizipation sowie Sozialwissenschaften. Seit August 2019 ist er für die Koordination und inhaltliche Erarbeitung des Arbeitspakets 5 zuständig. Dabei wird insbesondere auf die Weiterentwicklung bestehender und Konzeption neuer Evaluations- und Bewertungsverfahren für ausgewählte Maßnahmen und Strategien gegenüber ubiquitären Extremereignissen und ihre Anwendung eingegangen. Zudem verfasst er einen Bericht über resilienzfördernde Maßnahmen und ihre Umsetzung. Zusätzlich kümmert er sich um das Projektmanagement, die Partizipationsveranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit. Weiterhin betreut er die Gewerbebefragung 2019 wie bereits die Haushaltsbefragung 2018 zur Unwetterkatastrophe 2016.

Zum Seitenanfang