von links: Ingo Schwenk (Abteilungsleitung Planung, Eigenbetrieb Stadtentwässerung), Jupp Jünger (Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Schwäbisch Gmünd), Baubürgermeister Julius Mihm, Professor Jörn Birkmann (Gesamtprojektleitung, Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung der Universität Stuttgart) und Britta Weißer (Projektbearbeiterin, Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung der Universität Stuttgart)

29. März 2019

Erste Ergebnisse des Forschungsprojekts "RESI-extrem" werden am Montag, 1. April beim Bürgerforum in Schwäbisch Gmünd vorgestellt

Pressemitteilung Stadt Schwäbisch Gmünd (sv): Am Montag, 1. April, werden die erzielten Ergebnisse des Forschungsprojekts "RESI-extrem" beim Bürgerforum ab 18 Uhr im Hans-Baldung-Grien-Saal des Congress-Centrums Stadtgarten präsentiert. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
[Bild: Stadt Schwäbisch Gmünd]

Nach dem Starkregenereignis vom 29. Mai 2016 beschäftigte sich die Stadt Schwäbisch Gmünd mit Extremwetterlagen, um für derartige Naturkatastrophen besser vorbereitet zu sein. Unter der Leitung von Professor Jörn Birkmann, Universität Stuttgart, nahm die Stadtverwaltung am Forschungsprojekt „RESI-extrem“ mit dem Projekt „Resilienzbildung nach Extremereignissen“ teil, das noch bis 2020 läuft. Mehrere Untersuchungen wurden dazu in Schwäbisch Gmünd durchgeführt, wie beispielsweise eine Zufallsbefragung aller Bürger, die Modellcharakter hat. Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Website unter www.resi-extrem.de.

Es ist sehr wichtig, die Ergebnisse schon in der Mitte des Projektes in die Bevölkerung einzuspielen, da der vermehrte Wunsch nach Informationen vorhanden ist und neben der reinen Warnung die Vorsorge ein großer Faktor ist. Durch das Bürgerforum können die Bürger miteingebunden werden, das Projekt kann erkärt und ein Verständnis dafür geschaffen werden, was eine Kommune im Falle eines solchen Naturereignisses überhaupt tun kann. Im Rahmen des Projektes wurden Pläne erstellt, die aufzeigen, welches Grundstück inwiefern von Starkregen betroffen sein kann. So hat jeder Bürger die Möglichkeit, sich über sein Grundstück informieren und gegebenenfalls auch Sicherheitsvorkehrungen durchzuführen. Diese Pläne werden für die Bürger in Zukunft auf der städtischen Homepage und vor Ort im Tiefbauamt zu Verfügung stehen, an der technischen Bereitstellung wird aktuell gearbeitet.

Präsentiert werden die Ergebnisse der Haushaltsbefragung zu Risikowahrnehmung und Vorsorgeverhalten, die im Sommer 2018 durchgeführt wurde (mit 19 Prozent hohe Rücklaufquote), eine Übersicht über die erfassten Schäden aus dem Starkregenereignis aus dem Jahr 2016, sowie eine Starkregengefahrenkarte für ausgewählte Stadtgebiete. Im Anschluss an die Präsentationen findet ein moderierter Poster-Rundgang im Foyer statt, bei dem die Ergebnisse in Kleingruppen direkt an den Postern vertieft und diskutiert werden. Ein weiteres Thema des Bürgerforums werden außerdem Warn-Apps sein.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Schwäbisch Gmünd, 27.03.2019

 

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