Der ISAP-Projektverbund

Der ISAP-Projektverbund umfasst sieben Verbundpartner und zwei Firmen als Unterauftragnehmer. Die Gesamtkoordination liegt beim IREUS.

Das ISAP-Projektteam beim digitalen Projekttreffen am 21. Januar 2021
Das ISAP-Projektteam beim digitalen Projekttreffen am 21. Januar 2021

Das Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS) an der Universität Stuttgart vertritt die Anliegen einer auf Nachhaltigkeit und Resilienz zielenden Raum- und Infrastrukturplanung. In der Forschung setzt das Institut auf empirisch gestützte, wirkungsorientierte Raum-, Umwelt- und Risikoforschung. Verfolgt wird ein inter- und transdisziplinärer Forschungsansatz, der planungs- und ingenieurwissenschaftliche mit umwelt-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschungsinhalten vernetzt. International vergleichende Analysen zu ausgewählten Fragen des Risikos, der Vulnerabilität, des Umweltwandels, der Raumentwicklung und von Planungssystemen sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt.

Das IREUS übernimmt die Verbundkoordination. Das Projekt wird von Prof. Jörn Birkmann, Britta Weißer und Joanna McMillan bearbeitet.

Prof. Dr.-Ing. habil. Jörn Birkmann (Gesamtprojektleitung) ist Direktor des IREUS und Leitautor des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) für den Spezialbericht SRES und den fünften und sechsten Sachstandsbericht (AR5 und AR6). Er ist zudem Mitglied der Akademie für Raumordnung und Landesplanung und des von ICSU (International Council of Science) getragenen Expertengremiums IRDR (Integrated Research on Disaster Risk). Prof. Birkmann hat über 100 Publikationen zu den Themen Vulnerabilität, Risiko und Anpassung an den Klimawandel sowie adaptive Planung veröffentlicht und bereits mehrere Verbundprojekte geleitet und koordiniert. Er war auch Mitglied im Expertenkreis für die Nationale Plattform Zukunftsstadt.

M.Sc. Britta Weisser (Projektbearbeiterin) studierte Urbanistik und Raumplanung an der Bauhaus-Universität Weimar und der Technischen Universität Dortmund. Seit Januar 2018 arbeitet sie am IREUS an der Universität Stuttgart. Sie beschäftigt sich mit den Themenfeldern raumbezogene Risiko- und Klimafolgenforschung und Klimaanpassung in raumplanerischen Prozessen, insbesondere im Kontext einer integrierten und resilienten Stadt- und Regionalentwicklung.

M.Eng. Joanna McMillan (Projektbearbeiterin) studierte Stadtplanung an der Hochschule für Technik Stuttgart und „Interdisciplinary Studies in Sustainability“ an der Australian National University. Seit April 2018 arbeitet sie am IREUS an der Universität Stuttgart wo sie sich mit den Themen Klimarisiken und Klimaanpassung in der Raum- und Stadtplanung beschäftigt. Sie arbeitet am sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) mit und hat mehrere Jahre Erfahrung mit geographische Informationssystemen (GIS) und räumlichen Analysen.

Das KIT/IMK-TRO hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Modellierung und Analyse des regionalen Klimas, insbesondere auch in Süddeutschland. Ferner hat das IMK an Messkampagnen in Stuttgart im Rahmen des [UC]2 Projekts teilgenommen. Das Projektteam umfasst Hendrik Feldmann, Dr. Regina Kohlhepp, Marie Hundhausen und Prof. Dr. Joaquim Pinto, der 2021 die Nachfolge von Dr. Gerd Schädler als PI des Projektes angetreten hat.

Hendrik Feldmann ist Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe “Regionales Klima und Wettergefahren” am IMK-TRO des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Arbeitsschwerpunkte sind regionale Modellierung sowie Klimavariabilität und Extreme. Er ist Leiter des Arbeitspakets „Evaluierung“ in der RegIKlim Querschnittsaktivität NUKLEUS zu regionalen Modellierung. Weiterhin ist er Modul-Koordinator im BMBF Forschungsprogramm „Klimawandel und Extreme (ClimXtreme)“ und Mitglied der Steuergruppe der CLM-Community, welches die regionalen Klima-Modelle COSMO-CLM und ICON-CLM entwickelt und betreibt.

Dr. Regina Kohlhepp ist Diplom-Meteorologin und sammelte ihre bisherigen Erfahrungen auf dem Gebiet der regionalen Klima- und Wettermodellierung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und beim Deutschen Wetterdienst. Seit Dezember 2020 beschäftigt sie sich am IMK-TRO des KIT in der Arbeitsgruppe "Regionales Klima und Wettergefahren " mit der Erzeugung und Auswertung regionaler Klimasimulationen.

Marie Hundhausen studierte Umweltnaturwissenschaften sowie „Applied and Environmental Geoscience“ in Tübingen. Seit Januar 2021 ist sie Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Regionales Klima und Wettergefahren“ am IMK-TRO des KIT. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Auswertung von hoch auflösenden Daten des Ensembles regionaler Klimasimulationen und Ableitung der relevanten Klimastatistiken.

Prof. Dr. Joaquim G. Pinto ist Professor für Meteorologie am IMK-TRO des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Inhaber des AXA Lehrstuhls für Klima und Wettergefahren. Er leitet die Arbeitsgruppe “Regionales Klima und Wettergefahren”. Die Forschung zielt auf eine integrierte Analyse von extremen Wetter- und Klimaereignissen, regionalem Klimawandel und –variabilität, sowie Risikoeinschätzung. Aktuelle Forschungsaktivitäten beinhalten auch Beiträge zur Entwicklung des regionalen Klimamodells ICON CLM und gemeinsam mit Versicherung-Gesellschaften in der Impakt-Forschung. Prof. Pinto ist Co-Koordinator der RegIKlim Querschnittsaktivität NUKLEUS.

Stuttgart mit seinen rund 620.000 Einwohnern ist Landeshauptstadt und das Zentrum der Region Stuttgart. Das Arbeitsgebiet Stadtklimatologie in der Landeshauptstadt Stuttgart hat eine bedeutende Rolle im Kontext der Anpassung an den Klimawandel. Auf Seiten der Landeshauptstadt Stuttgart wird das Projekt „ISAP“ von Rainer Kapp, Silke Drautz und Dr. Marselina Arkouli begleitet.

Rainer Kapp ist Leiter der Abteilung Stadtklimatologie und studierte Verfahrenstechnik mit Schwerpunkt Umwelttechnik an der Hochschule für Technik, Mannheim. Seit 1993 arbeitet er in der Abteilung Stadtklimatologie, zunächst im Bereich der Erarbeitung fachlicher Grundlagen (Messung und Modellrechnung) bzw. Gutachten zu lufthygienischen und stadtklimatischen Fragestellungen auch im Rahmen der Bauleitplanung. Ab 2011 ist er intensiv mit der Erarbeitung/Umsetzung eines Klimawandel-Anpassungskonzept für Stuttgart dessen Evaluierung und Fortschreibung beschäftigt. Er war und ist in diesem Kontext in mehreren Förder-Projekten (Forschung und Anwendung) der EU, des Bundes (BMBF) und auch des Landes (Klimawandel und modellhafte Anpassung in Baden-Württemberg (KLIMOPASS)) engagiert und Mitautor einiger Veröffentlichungen im Themenbereich Stadtklima und Bauleitplanung.

Dr.-Ing. Marselina Arkouli (Projektbearbeiterin) studierte an der Universität Stuttgart den Masterstudiengang WASTE in Fachrichtung Umweltschutztechnik und promovierte im Bereich Luftreinhaltung am Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik. Seit Januar 2020 arbeitet sie in der Abteilung Stadtklimatologie im Amt für Umweltschutz. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind neben der Entwicklung von Maßnahmen zu Minderung verkehrlicher Emissionen, der lufthygienischen Abschätzung der Maßnahmenwirkung und der fachlichen Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit insbesondere auch die klimatische Bewertung adaptiver Maßnahmen.

Silke Drautz (Projektbearbeiterin) studierte Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart Stuttgart und der École nationale in Lyon. Anschließend folgte eine mehrjährige gutachterliche Tätigkeit für Luftschadstoffe und Gerüche bei der Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG in Karlsruhe. Seit Anfang 2010 begleitet sie als Stadtklimatologin bei der Stadt Stuttgart die räumliche Planung hinsichtlich der Belange Klima und Luft. Seit Juli 2018 leitet sie den Bereich "Stadtklima, Klimaanpassung und Luftreinhaltung mit Fokus auf der Anpassung an den Klimawandel.

Der VRS mit seiner direkt gewählten Regionalversammlung ist die politische Ebene der Region Stuttgart (2,7 Mio. Einwohner und 179 Kommunen) und erfüllt zentrale Aufgaben in den Bereichen Nahverkehr, Regionalplanung und Wirtschaftsförderung. Das Projektteam beim VRS umfasst Thomas Kiwitt, Corinna Schmidt, Silvia Weidenbacher und Dr. Christoph Hemberger.

Thomas Kiwitt: Leitender Technischer Direktor des Verbands Region Stuttgart und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik in Stuttgart sowie Mitglied der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft. Er studierte Raum- und Umweltplanung in Kaiserslautern.

Corinna Schmidt: Referentin für Regional- und Siedlungsplanung sowie Mitglied im Jungen Forum der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, studierte Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien.

Silvia Weidenbacher: Referentin für Regional- und Landschaftsplanung, Mitglied im Arbeitskreis Landschaftsplanung der Regionalverbände in Baden-Württemberg sowie im Netzwerk „Konferenz der Regionalparke und Grünen Ringe in Deutschland“ (KORG). Sie studierte Landespflege und International Landscape Architecture an den Hochschulen Nürtingen, Weihenstephan und Rapperswil.

Dr.- Ing. Christoph Hemberger: Referent für Regionalplanung und -entwicklung beim Verband Region Stuttgart sowie Mitglied der LAG Baden-Württemberg der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft. Er studierte Architektur an der Universität Stuttgart und führt dort regelmäßig Lehrveranstaltungen durch.

Das Difu ist das größte Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum mit langjährigen Erfahrungen in Zusammenarbeit, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und Beratung mit Kommunen sowie mit wiss. Projekten im Themenfeld Klimawandel und Klimaanpassung. Das Difu ist an der Erhebung der Bedarfe und Anforderungen in den Kommunen beteiligt, trägt Erfahrungen zu Testanwendungen und Fallbeispielen zusammen und unterstützt Vernetzung, Austausch und Wissenstransfer auf kommunaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. So sollen die Erfahrungen und Ergebnisse auch für andere Regionen nutzbar gemacht werden. Das Projektteam beim Difu umfasst Jens Hasse und Lisa Kutsch.

Dipl.-Geogr. Anna-Kristin Jolk ist seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Umwelt am Difu-Standort Köln (Team Klimaanpassung und Stadtökologie). Durchführung verschiedener Forschungs- und Transfervorhaben zur Klimafolgenanpassung in Kommunen, u.a. zu klimagerechtem Planen und Bauen, kommunalen Netzwerken, Übertragung von guten Beispielen sowie Beratung zu Förderung und Umsetzung von kommunaler Klimaanpassung. Ihr Diplom der Geografie mit den Nebenfächern Politik und Botanik/Ökologie absolvierte sie an der Universität Göttingen.

Lisa Kutsch, M.Sc. studierte Educational Science & Technology an der University of Twente (Enschede, NL) sowie Educational Design & Consulting an der Utrecht University (NL).
Seit Juni 2020 wirkt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Umwelt (Team Klimaanpassung & Stadtökologie) des Difu am Standort Köln. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der klimagerechten Stadtplanung sowie der Prozesssteuerung und der Kommunikation von Klimaanpassungsmaßnahmen mit verschiedenen Akteur*innen.

 

Das IÖW erarbeitet Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften. Am IÖW arbeiten über 55 Wirtschafts- und Sozial-, Ingenieur- und Naturwissenschafter zusammen. Das IÖW analysiert in seinem Teilprojekt ausgewählte Klimaanpassungsmaßnahmen in einer erweiterten ökonomischen Bewertung auf Grundlage des Ökosystemleistungsansatzes. Dabei wird unter anderem eine repräsentative Befragungsstudie durchgeführt, um zu bewerten, wie sich verschiedene Anpassungsoptionen auf das Stadt- und Landschaftsbild sowie den Erholungsnutzen auswirken. Mit einer regionalisierten Input-Output Modellierung wird zudem untersucht, welche Effekte die Anpassungsoptionen auf die regionale Wertschöpfung und die Arbeitsplätze in der Region haben. Von Seiten des IÖWs wird das Projekt von Prof. Dr. Jesko Hirschfeld, Gilles Jean-Louis, Catharina Püffel und Dr. Steven Salecki begleitet.

Dr. Jesko Hirschfeld
Jesko Hirschfeld studierte Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Bonn, Frankfurt und Berlin. Von 1996 bis 1998 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, von 1998-2002 absolvierte er ein Promotionsstudium im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs "Landwirtschaft und Umwelt" an der Universität Göttingen. Seit 2002 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am IÖW, von 2017 bis 2020 war er außerdem als Gastprofessor am Fachgebiet Landschaftsökonomie der Technischen Universität Berlin tätig.

Gilles Jean-Louis
Gilles Jean-Louis studierte von 2007 bis 2016 Umweltwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau. Nach dem Grundstudium legte er den Studienschwerpunkt auf den Themenbereich Sozioökonomie. Im Anschluss an das Studium absolvierte Gilles einen Bundesfreiwilligendienst im Bereich Umweltpolitik und Naturschutz bei “Ökolöwe Leipzig e.V.”. Seit 2018 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am IÖW und beschäftigt sich hier mit Themen im Bereich der ökologisch-ökonomischen Bewertung. Sein Fokus liegt hier auf der Bewertung von Ökosystemleistungen.

Catharina Püffel
Catharina Püffel studierte Geographische Wissenschaften an der Freien Universität (B.Sc.) und physische Geographie von Mensch-Umwelt-Systemen an der Humboldt Universität Berlin (M.Sc.). Während des Studiums beschäftigte sie sich vertieft mit städtischen und dabei vor allem kulturellen Ökosystemleistungen. Nach dem Studium hat sie bei der Sweco GmbH in Stade zum Thema Oberflächengewässerschutz im Alten Land gearbeitet und an der HU Berlin zum Thema Umweltgesundheit geforscht. Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am IÖW und beschäftigt sich mit der Bewertung von Ökosystemleistungen in Städten, von Gewässern und im Kontext von Klimaanpassungsmaßnahmen.

Dr. Steven Salecki
Steven Salecki studierte Volkswirtschaftslehre (B.Sc. und M.Sc.) mit energie- und verkehrsökonomischen Schwerpunkten an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster. Seit 2011 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsfeld „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“ am IÖW und promovierte im Rahmen der SÖF-Nachwuchsgruppe „EE-Regionen“ zum Thema Wertschöpfung durch erneuerbare Energien an der Universität Kassel. Seine inhaltlichen Schwerpunkte am IÖW sind ökonomische Fragestellungen in der Energiewirtschaft, wie bspw. Wirtschaftlichkeitsbewertungen und regionalökonomische Effekte von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen, nachhaltigen Energiesystemen, Energieeffizienz- und Klimaanpassungsmaßnahmen.

 

Die Dr. Pecher AG bietet mit rd. 80 Mitarbeitern umfassende und interdisziplinäre Ingenieur- und Beratungsleistungen für Wasser-, Abwasser- und Infrastrukturprojekte. Der Schwerpunkt liegt dabei traditionell im Bereich der Abwassertechnik und des Hochwasserschutzes. Über 50 Starkregenrisikoanalysen wurden in den letzten Jahren erarbeitet und Klimaanpassungskonzepte entwickelt. Zudem war die Dr. Pecher AG Praxispartner in den Projekten KLAS-Bremen, SAMUWA, CATCH und iResilience. Die Projektbearbeitung erfolgt im Fachbereich „Forschung und Innovationen“ in der Niederlassung Emscher-Lippe in Gelsenkirchen. Für die Dr. Pecher AG bearbeiten Dr. Holger Hoppe und Hendrik Janssen das Projekt.

Dr.-Ing. Holger Hoppe ist Prokurist und Fachbereichsleiter „Forschung und Innovationen“ in der Niederlassung Emscher-Lippe in Gelsenkirchen. Er ist Mitglied in den DWA- Koordinierungsgruppen „Klimawandel“ und „Wassersensible Zukunftsstadt“ sowie dem DWA-Fachausschuss „Digitale Wasserwirtschaft“. Dr. Hoppe hat über 80 Publikationen zu den Themen Starkregen, Anpassung an den Klimawandel und weiteren stadthydrologischen Themen veröffentlicht. In den Jahren 2015 bis 2021 hat er u. a. die Verbundprojekte „KLAS“ der DBU geleitet.

Hendrik Janssen, M.Eng, studierte berufsbegleitend Technisches Management mit der Vertiefungsrichtung Umwelttechnik an der FH Münster. Seit 2017 arbeitet er bei der Dr. Pecher AG. Im Fachbereich Forschung und Innovationen in der Niederlassung in Gelsenkirchen ist er aktuell verantwortlich für die Themen 2D-Modellierung, Klimafolgenanpassung und Starkregenrisikomanagement.

Die Lohmeyer GmbH ist ein wirtschaftlich und fachlich unabhängiges Unternehmen, das sich regional, national und international mit den Arbeitsschwerpunkten Luftreinhaltung, Klima, Aerodynamik, Umweltsoftware und Olfaktometrie (Geruchsmessungen) beschäftigt. Im Bereich Klima beinhalten die Arbeiten Windfeldberechnungen, Kaltluftströmungsanalysen, Verschattungsberechnungen und verschiedene stadtklimatische Fragestellungen; mit den zur Verfügung stehenden Modellen können Aufgabenstellungen von der Meso- bis in die Mikroskala bearbeitet werden.

Für die Lohmeyer GmbH arbeiten vor allem Herr Nagel und Herr Brecht am Projekt.

Dipl.-Geogr. T. Nagel (Projektleiter) ist Arbeitsgruppenleiter der Bereiche Klima und Verkehr der Lohmeyer GmbH am Standort Karlsruhe mit den Arbeitsschwerpunkten Emissionen und Immissionen des Straßenverkehrs, des ruhenden Verkehrs und der Binnenschifffahrt, sowie der Erstellung von Klimagutachten. Daneben ist Herr Nagel in verschiedenen Arbeitsgruppen der VDI (Verein Deutscher Ingenieure) tätig und bringt die Erfahrung von etwa 700 lufthygienischen Gutachten für Straßenbauprojekte, Luftreinhaltepläne für die Bauleitplanung und Klimagutachten für die Bauleitplanung mit.

Dr. rer. nat. B. Brecht (Projektbearbeiter) ist Meteorologe und seit 2018 Mitarbeiter der Lohmeyer GmbH am Standort Karlsruhe mit den Arbeitsschwerpunkten Durchführung von Stadtklimasimulationen und Erstellung von Klimagutachten. Aus seinen früheren Tätigkeiten beim Deutschen Wetterdienst und dem Karlsruher Institut für Meteorologie – Institut für Meteorologie und Klimaforschung bringt er Erfahrung in der Wetter- und Klimamodellierung mit.

Die Firma indblik führt Datenanalysen durch, erstellt Visualisierungen und entwickelt Dashboards. Sie ist dabei auf räumlich-zeitliche Analysen und Geoanalysen spezialisiert. Indblik arbeitet für Kunden deutschlandweit, darunter ein internationaler Logistikkonzern, ein Bundesministerium und Universitäten.

Im ISAP Projekt unterstützt indblik als externer Unterauftragnehmer mit der Entwicklung eines Geodaten-basierten Informations- und Beratungstools, dass die Projektergebnisse online verfügbar macht.

Das Team umfasst Dr. Sten Zeibig und Naomi Radke sowie weitere Mitarbeiter*innen von indblik, die bei der Umsetzung unterstützen.

Dr. Sten Zeibig ist promovierter Systemwissenschaftler und hat im Bereich ökonomisch-ökologischer Modellierung und Resilienz gemanagter Populationen wissenschaftlich gearbeitet. Er arbeitet seit mehreren Jahren als Data Scientist und Entwickler und ist Gründer und Geschäftsführer von indblik.

Naomi Radke promovierte in den Forstwissenschaften zu robusten Entscheidungsansätzen unter Klimawandel, mit Methoden der Ökosystem- und Entscheidungsmodellierung. Außerdem war sie in den Bereichen Nachhaltigkeitsmanagement und Entscheidungsanalysen tätig. Sie arbeitet als Analystin und Programmiererin bei indblik.

Zum Seitenanfang