Ehemals geförderte Projekte

Projekte WiSe 2019

 

Wind Turbine Aerodynamics and Acoustics

Dr. Thorsten Lutz, Institut für Aerodynamik und Gasdynamik, Fakultät 6

Für den Energiemix der Zukunft wird Strom aus Windenergieanlagen eine tragende Rolle spielen. Da sich die Windenergie im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen und ökonomischen Interessen bewegt, ist eine nachhaltige Weiterentwicklung dieser Technologie sehr wichtig. Die Schallbestralung von Windenergieanlagen ist einer der zentralen Aspekte für deren gesellschaftliche Akzeptanz. Aerodynamik, maßgebend für die Schallentstehung, ist ein weiterer wichtiger Untersuchungsbereich. Die Aerodynamik wird beeinflusst von meteorologischen Faktoren, der Physik des Windes, sowie anlagenspezifischen Regelungsstrategien. In der Lehrveranstaltung erwerben die Studierende interdisziplinäre Kenntnise über die Lärmmschutzmechanismen, Berechungsmethoden, Psychoakustische Aspekte, Regularien und Gesetzugebung. Ein Programmierprojekt zur Veranschaulichung von industriell verwendeten Methoden wird umgesetzt. 

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Reaktorsicherheit 

Samuel Geisler, Institut für Chemische Verfahrenstechnik, Fakultät 4

Die Vorlesung „Chemische Reaktionstechnik 1“ behandelt Sicherheitsaspekte zurzeit nur aus theoretischer Sicht. Durch die praktische Anwendung im Labor wird in der geplanten Lehrveranstaltung die Bedeutung der Reaktorscherheit lebensnaher vermittelt werden können. Im Vordergrund steht das Ziel, technische Inhalte mit den Nachhaltigkeitszielen zu verbinden.

Den Studierenden wird ein reales Problem (Regelung einer chemischen Reaktion) präsentiert, das sie selbstständig lösen sollen. Dabei muss ein Optimum zwischen Sicherheitsanforderung und der Energieeffizienz gefunden werden. 

Um die Motivation der Studierenden zu steigern, soll die Lösungserarbeitung in folgender Form ablaufen: Bearbeitung als Wettbewerb, lange Bearbeitungszeit von mehr als 4 Wochen, den Studierenden wird ein virtuelles Modell der Laborumgebung zur Verfügung gestellt, bei einer Abschlussveranstaltung wird die virtuell erstellte Regelung auf einem realen Versuch angewendet.

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Lernlabor für die Konzeptentwicklung für urbane Seilbahnen

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Robert Schulz, Dr.-Ing. Gregor Novak, Institut für Fördertechnik und Logistik, Fakultät 7

In der Zukunft sollen die Seilbahnen auch in urbanen Gebieten eingesetzt werden. Diesen Entwicklungen sollen in einem neuen Lernlabor am IFT für die Ausbildung zukünftiger Maschinenbau- und Bauingenieuren, Architekten und Verkehrsplanern Rechnung getragen werden. Das aufzubauende Lernlabor besteht im Kern aus einem gesellschaftlichen und topographischen Landschaftsmodell einer urbanen Umgebung in dem die Studierende, Gasthörer oder auch Schüler Seilbahnen in Städten spielerisch im Rahmen eines Workshops erforschen können. Dieses Labor soll zusätzlich zu den bestehenden Vorlesungen angeboten werden und diese ergänzen. Durch das Zusammenbringen verschiedener Fachbereiche wird ein interdisziplinärer Zugang geschaffen, der den Studierenden ermöglich die komplexen Problemstellungen gemeinsam zu lösen. 

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Kiezpiloten-reality-based learning for urban transformation 

Prof. Dr. Astrid Ley, Integrated Urbanism and Sustainable Design, Internationaler Städtebau, Fakultät 1

Im derzeitigen Curriculum bereitet das Modul „Methods and Tools“ auf integrierte Projekte im Sinne von gemeinsamen Arbeiten an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen im Quartier methodisch vor (Integrated Research and Design I-III). Es erfüllt allerdings nur bedingt die gewünschte Praxisorientierung und die Berücksichtigung der transformativen Ansätze, da die aktuell an Bedeutung gewinnende interdisziplinäre und partizipative Ansätze kaum abgedeckt werden. Der transdisziplinäre Instrumentenkasten für integrierte Stadtentwicklung „Kiezpiloten“ soll auf dieses Defizit direkt reagieren und eine Plattform zum Ausbau analytischer Fähigkeiten und der Entwicklung partizipativer und transformativer Methoden anbieten. Im parallellaufenden Projektmodul (IRD I) sollen die neuen Methoden und Ansätze erprobt werden.

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Stadtgrün-urban learning labs for climate adaption

Prof. Dr. Cordola Kropp, Institut für Sozialwissenschaften,

Lehrstuhl für Umwelt- und Techniksoziologie in Kooperation mit dem IZKT

Grüne Infrastrukturen werden in Städten immer wichtiger, um das Mikroklima zu regulieren, Biodiversität zu bewahren und Begegnung und sozialen Austausch zu fördern. Gerade bei hoher Verdichtung eröffnen sie der pluraler werdenden Bevölkerung integrative Freizeit-, Erholungs- und Experimentierräume.

Allerdings zeigt die Forschung, dass Stadtgrün, seine Pflege und Erreichbarkeit ungleich verteilt ist, unterschiedlich wahrgenommen und bewertet wird und gerade bei hohen Bodenpreisen und konkurrierenden Flächennutzungsansprüchen unter Druck gerät. Urbane Lernlabore, in denen Studierende, Fachleute und Bewohnergruppen neue Stadtgrünkonzepte erfinden und erproben sind vielversprechend für die notwendige Entwicklung klimagerechter Planungs- und Organisationskonzepte und in ihrer Wirkung auf die Stadtgesellschaft. In Lernlaboren werden in Phase I innovative Konzepte diskutiert und wiss. bewertet, in Phase II ortsbezogen für Stuttgart entwickelt und in Phase III der Stadtöffentlichkeit im Rathaus vorgestellt.

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Obdach-los!

Sergi-Egea Bohn, Institut für Baukonstruktion, IBK3. Nachhaltigkeit, Baukonstruktion und Entwerfen, Fakultät 1

Studierende der Fakultät für Architektur und Stadtplanung werden gemeinsam mit interdisziplinären Fachleuten die Überdachung und Neugestaltung des Innenhofes des Hauptsitzes der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva) im Hospitalviertel Stuttgarts planen und umsetzen. Die Zusammenarbeit geht weit über die übliche Fachrichtung Architektur hinaus und fördert ein Querdenken unterschiedlicher Disziplinen. Gespräche mit Psychologen und Ärzten, mit Pflegekräften und ehrenamtlichen Helfer aber auch mit den Besuchern der Einrichtung: Obdachlose, Drogenabhängige, Opfer von Missbrauch u.a., sollen Studierende dazu vorbereiten, neue Möglichkeiten auszuschöpfen, die Lehre für soziale Projekte wirklich und konkret zu stärken. Zusätzlich werden Themen, wie die Verdrängung sozialer Einrichtungen der innerstädtischen Lagen durch starke finanzielle Interessensträger und die ungenutzten Chancen einer stärkeren Partizipation von Bürgern und Bürgerinnen untersucht und neue Lösungsansätze erprobt.

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Künstliche Intelligenz und wir

Dr. Elke Uhl, Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung

Das IZKT organisiert in Kooperation mit universitären Partnern, der Hochschule der Medien und den „Zukunftsreportern“, einer in der „RiffReporter“-Genossenschaft aktiven Gruppe von Wissenschaftsjournalisten, das Projektseminar „Künstliche Intelligenz und wir – Aufgabe der Wissenschaftskommunikation“. Dieses geht u.a. folgenden Fragen nach: Wie gelingt eine sachgerechte, angemessene und allgemeinverständliche Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Forschungserkenntnisse unter Berücksichtigung der SDGs in die Gesellschaf? Welche Tools, Formate und Kommunikationswege eignen sich für die öffentliche Beschäftigung mit dem Thema KI?

Anhand von theoretischen Inputs und von praktischen Übungen führt der Kurs in die Wissenschaftskommunikation am Beispiel der Herausforderungen durch KI ein. In interdisziplinär zusammengesetzten Teams erarbeiten Studierene Beiträge für einen Bürgerdialog sowie Formate für dessen Dokumention und Analyse. 

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bamboo education, design and build with bamboo 

Shabika Ravazadeh, Institut für Baukonstruktion, IBK3. Nachhaltigkeit, Baukonstruktion und Entwerfen, Fakultät 1

Im Sommer vergangenen Jahres wurde die Insel Lombok in Indonesien von einer Serie von Erdbeben erschüttert. Der Wiederaufbau kommunaler Einrichtungen benötigt dringend Unterstützung.

In Kooperation mit dem Institut Teknologi Sepuluh Nopember in Surabaya und der Universität Nahdatul Ulama NTB als Lokalen Partner unterstützen wir die Umsetzung einer Schule in Entwurf und Aufbau. Bei einem Workshop mit dem Kooperationspartner Asali Bali wurden im Sommersemester 2019, Material- und Konstruktionskenntnisse erworben. 

Mit Abschluss des Entwurfsprojekts im Sommersemester 2019, unter Mitwirkung der Projektteilnehmer, wird eine Jury die beste Arbeit für die weitere Bearbeitung und Realisierung empfehlen. Im Rahmen des Seminars „design and build with bamboo“, BambooEducation II soll die Planung im Winter Semester 2019/20 vor Ort umgesetzt werden.Durch das Projekt bringen wir den Studierenden die Relevanz und die damit verbundene Verantwortung des Architekten bei.

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Projekte SoSe 2019

 
Adapter 3

ADAPTER ist ein gemeinwohlorientiertes Wohnprojekt, das sich für die Wiederbelebung temporären, gewerblichen Leerstands im Rahmen einer Zwischennutzung einsetzt. Besonderer Fokus liegt dabei auf einer gemeinschaftlichen Wohnform, Mitgestaltung des Wohnraums sowie Teilhabe an der Stadtgesellschaft. Geplant und vorbereitet wird eine Testphase des entwickelten Bausystemprototypen auf dem EnBW-Areal während des Bundeskongresses „Nationale Stadtentwicklung“ in Stuttgart 18.-20.09.2019. Dabei sollen die zukünftigen Nutzergruppen, Bewohner*innen und Nachbarschaft miteinbezogen werden. Eine Summer School und eine Ausstellung bieten ein Forum zur Diskussion und zum Austausch.

Projektverantwortliche: Christiana Weiß u.a.

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Aktiviere Deine Stadt!

Integrierte und gemeinwohlorientierte Entwicklung der Leonhardsvorstadt

Unter diesem Motto findet eine kreative Auseinandersetzung angehender Architekt*innen und Stadtplaner*innen mit der Quartiersentwicklung von Leonhardsvorstadt in Stuttgart statt. Im Rahmen eines Projektseminars des Integrated Urbanism and Sustainable Design (IUSD) erarbeiten Studierende in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnern vor Ort Vorschläge für langfristig angelegte Entwicklungsstrategien. Dabei geht es um ganzheitliche, integrierte und gemeinwohlorientierte Ansätze. Geplant sind eine Aktionswoche vom 30.05-2.06.2019 mit partizipativen Formaten (Workshops, Stadtspaziergänge), Umfragen, Ausstellung sowie eine anschließende Aufbereitung und Publikation der Ergebnisse in Form eines Positionspapiers.

Projektverantwortliche: ILPÖ, SI, Yulia Zalomaikina

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BSAS e1nszue1ns Architektur als Social Design in Buenos Aires – Biblioteca La Carcova

In der informellen Siedlung La Carcova am Rande der Innenstadt von Buenos Aires soll eine Bibliothek neu ausgestattet und gebaut werden. Sie soll zu einer Art Gemeindezentrum der Siedlung werden und die Gemeinschaft La Carcovas stärken. Das Projekt entstand in Kooperation mit den Bewohnern vor Ort und den Studierenden der Universitäten FADU und UNSAM in Buenos Aires sowie der Universität Stuttgart. In erster Phase der Projektrealisierung soll die Grundausstattung der Bibliothek mit Büchern und Möbeln gesichert werden.

Projektverantwortlicher: Malte Didrigkeit

 

Kunst vernetzen – Sehen, Suchen, Fragen, Finden

Die Gruppe aus fünf Masterstudentinnen der Kunstgeschichte hat es sich zum Ziel gesetzt, in einem Projekt in Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart kunsthistorische Forschung und Wissenschaftsvermittlung zu verbinden. Während ihrer Arbeit an ausgewählten Werken aus der Sammlung der Staatsgalerie können die Interessierten „zuschauen“ und/oder an dem Forschungsprozess direkt teilnehmen. Das Projekt sieht eine partizipative Ausstellung zu den Arbeitsprozessen und -ergebnissen in der Institutsbibliothek für Kunstgeschichte vor. Die Einbindung der Ausstellung in den Vorkurs des Geisteswissenschaftlichen Propädeutikums (GWP) soll als Hinleitung zum Studium der Kunstgeschichte zudem einen Mehrwert für Studienanfänger*innen generieren. Auf einer speziell eingerichteten Homepage werden das Projekt und deren Ergebnisse visualisiert und veröffentlicht.

Projektverantwortliche: Julia Horvat

 

MicroUNIT

Die zunehmende Wohnraumknappheit und die gleichzeitigen sozialen und kulturellen Veränderungen der Lebensweisen bedürfen einer Redefinition des privaten (Wohn-)Raums. Das Projektseminar erforscht den Trend zum Wohnen auf kleinem Raum und prüft ihn auf seine Potentiale. Die zentrale Frage ist: Wie schafft man durch die Flächenoptimierung attraktive Raumqualitäten? Nach der Formulierung konkreter räumlicher Konzepte (Kochen/Essen, Schlafen, Arbeiten, Körperhygiene etc.) werden in fünf Teams verschieden Micro-Wohneinheiten entworfen. Mit einfachen Mitteln sollen Wohnzellenprototypen im Maßstab 1:1 im Rahmen eines Intensivworkshops gebaut werden. Sie werden in einer Wanderausstellung und im Rahmenprogramm der IBA Summer School 2019 der Öffentlichkeit präsentiert und zum Ausprobieren angeboten.

Projektverantwortliche: Louison Emilie Döffinger

 

Studieren ohne Grenzen - SummerBeach 2019

Mit einem Benefizkonzert auf dem Campus Beach der Universität in Stuttgart-Vaihingen wird auf die Arbeit des Vereins „Studieren ohne Grenzen“ aufmerksam gemacht. Der Eintritt ist frei, jede*r kann dem Konzert beiwohnen. Um Spenden für den Verein wird es gebeten. Durch Stipendien an bedürftige Student*innen in Konfliktgebieten setzt sich der Verein für Hochschulbildung und für friedliche und nachhaltige Entwicklung ein. Von Stuttgart aus werden junge Menschen in Afghanistan unterstützt.

Projektverantwortlicher: Samuel Wiertz

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Ville et Sport

Das Projektseminar in Kooperation zwischen dem IRGE und dem SI untersucht das Beziehungsgeflecht zwischen Stadt und Sport, Architektur und Spiel. Die Studierenden erkunden in Stuttgart mögliche Standorte und deren Potential für die Schaffung alternativer Bewegungsräume. Einen aktuellen Hintergrund des Projekts bildet die von Stuttgart beschlossene Erarbeitung des Masterplans: „Urbane Bewegungsräume“, mit dem eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung angestoßen werden soll. Die Seminarteilnehmer*innen recherchieren internationale und nationale Best-Practice-Beispiele und werten sie aus, die gewonnenen Erkenntnisse werden in einem Workshop mit dem französischen Architekturbüro NP2F vertieft. Eine Ausstellung mit den Arbeiten des Seminars und des Workshops im Oktober 2019 ermöglicht einen Beitrag zum aktuellen Stadtentwicklungsdiskurs, sowie eine Vernetzung zwischen der Architekturfakultät, den Planungsebenen der Stadt Stuttgart und der Öffentlichkeit.

Projektverantwortliche: Eva Hanewinckel

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Wohnen in der Stuttgarter Friedhofstraße

Die empirische Projektarbeit am Institut für Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart sieht eine quantitative Befragung der Bewohner*innen in drei Wohnblöcken der Stuttgarter Friedhofstraße vor. Das auf Anfrage des DMB-Mieterbundes Stuttgart und Umgebung e.V. initiierte Projekt hat es zum Ziel, mögliche Auswirkungen auf die Lebenssituation und Lebensqualität durch die vom Immobilienkonzern Vonovia durchgeführten Modernisierungen festzustellen und auszuwerten. Die Friedhofstraße ist eines der ersten großen Projekte in Stuttgart und kann für die Geschäftspraxis des Konzerns als exemplarisch gesehen werden. Die im Projekt erhobenen Daten werden dem Mieterbund zur Verfügung gestellt.

Projektverantwortliche: Denise Lechner

 

Fachjury

Die Fachjury im SoSe 19 bestand aus folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):

Hofstetter-Straka, Andréas - Pastoralreferent der Stuttgarter Katholischen Kirchengemeinde St. Maria

Meiser, Ursula, Dr. - Universität Stuttgart, Rektorat, Ombudsperson Lehre

Uhl, Elke, Dr. - Universität Stuttgart, Geschäftsführende des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT)

Wipfler, Bruno - studentisches Mitglied im Senatsausschuss für Lehre und Weiterbildung, Mitglied der Grünen Hochschulgruppe der Universität Stuttgart

 

Projekte WiSe 2018/2019

Adapter 2

ADAPTER ist ein gemeinwohlorientiertes Wohnprojekt, das sich für die Wiederbelebung gewerblichen Leerstands im Rahmen einer Zwischennutzung einsetzt. Das Projektteam entwickelteinzwischen ein neues Wohn- und Raumkonzept, das während der einwöchigen „Testwohnphase“ auf seine Funktionalität geprüft wurde. In einem Workshop im Juni 2018 wurde ein leerstehender Laden in der Lautenschlagerstraße zu Wohnraum umgestaltet. Darauf aufbauend wurde eine Projektgrundlage ausgearbeitet, die rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen einer Zwischennutzung beleuchtet, den Ablauf eines partizipativen Entwurfsprozesses beschreibt und soziale Aspekte des Wohnens untersucht. Zudem beinhaltet sie ein flexibles und modulares Bausystem, das ohne Eingriff in den Bestand im Selbstbau errichtet werden kann.

Projektverantwortliche: Paul Vogt, Christiana Weiß

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BauRAUM Afrika

In der Nähe von Kapstadt in Südafrika wird in sogenannten „Townships“ auf engstem Raum und in armen Verhältnissen gewohnt und gelebt. In diesen unterentwickelten, unstrukturierten Wohnsiedlungen besteht trotz Verbesserungen der Infrastruktur nach Ende der Rassentrennungspolitik weiterhin großer Bedarf bei der Schaffung zukunftsweisender Lebensgrundlagen. An dieser Stelle setzt das Projektteam an und plant einen Neubau eines Kindergartens anstelle eines kleinen, veralteten und unzureichend ausgestatteten Gebäudes.

Projektverantwortliche: Merle Hölter

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Hallpa Wasi 2

Ausgangspunkt dieses Projektes ist ein Gästehaus im Dorf Huachón in Peru, welches von den Beteiligten in traditioneller Lehmbauweise im Rahmen des ersten Hallpa-Wasi-Projektes, begleitet von einem Bauworkshop, erbaut wurde. Die Fortsetzung des Bauvorhabens sieht einen zweiten Bauwokshop vor, in dem mit Studierenden aus Stuttgart und Lima die Fassade sowie die Innenwände mit Lehm verputzt und der Innenausbau des Gästehauses, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Baumeistern, ausgeführt werden soll. Dieser Wissenstransfer und die Nachahmung neuartiger Techniken im Hausbau sollen dazu beitragen, die Lebensqualität der Bewohner*innen langfristig zu steigern und ökonomische Vorteile aufzuzeigen.

Projektverantwortliche: Cinthia Cóndor Pineda

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Inselgrün 2.0 – Hydroponik

Die Macher*innen des Projektes verfolgen das Ziel, in einem öffentlichen urbanen Garten, ein Hydroponik-System zu errichten und das Wissen über diese Technologie zu fördern. Bei diesem System wird ein geschlossener Kreislauf erzeugt, bei dem Pflanzen in Rohren hängend angebracht sind und mit Wasser durchspült werden. Der Wasserkreislauf führt über ein Fischbecken zu einem Filter, der den Fischkot filtert, damit im Anschluss die Pflanzen durchspült werden können. Schließlich gelangt das Wasser zurück in das Fischbecken und der Kreislauf ist damit abgeschlossen. Die Umsetzung dieser besonderen Technik soll nicht nur eine nachhaltige Anbauweise von Pflanzen vermitteln. Auch der öffentliche urbane Garten sowie Workshops, gegebenenfalls auch Exkursionen und mögliche Lehrveranstaltungen der Universität Stuttgart sollen einen Einblick in das Aqua- und Hydroponik ermöglichen.

Projektverantwortlicher: Jan Marvin Wickert

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Schützenplatz – Nachbarschaft selbstgemacht

Die traditionell urbane Struktur Deutschlands, die auf lokalen Gemeinschaften basierte, erodiert zunehmend und führt zu einem Verlust an Wertigkeit, Intensität und Dichte des damit verbundenen kulturellen Austausches. Der Schützenplatz im Stuttgarter Kernerviertel ist ein Beispiel dieses Inhaltsverlustes. Trotz exponierter Lage, großer Wohndichte und knapp 1300 Quadratmeter an Nutzfläche fungiert er in erster Linie als Parkplatz für Anwohner*innen. Im Zuge einer „Zurückeroberung“ eines Teils des Schützenplatzes, welche bereits im Jahr 2016 durch den CASA Schützenplatz e. V. erfolgreich erprobt wurde, planen die Studierenden ein darauf aufbauendes Projekt, welches die Nachbarschaft durch die Weiterentwicklung des Platzes stärkt. Durch diesen Prozess soll der Platz in einen gemeinschaftlichen und selbstverwalteten Treffpunkt verwandelt werden.

Projektverantwortliche: Dessire Velez

Studieren ohne Grenzen – Winterkonzert

Die Vision von „Studieren ohne Grenzen“ ist eine friedliche und solidarische Welt, in der alle Menschen ihr Lebensumfeld selbstbestimmt mitgestalten können. Aus diesem Grund engagiert sich der Verein für Hochschulbildung in Konfliktgebieten, indem er Stipendien an bedürftige Studierende vergibt und zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur beiträgt. Finanziert werden diese Stipendien über Spenden, die von den lokalen Hochschulgruppen gesammelt werden. Die Stuttgarter Formation, die sich um Studierende in Afghanistan kümmert, veranstaltet aus diesem Anlass ein Winterkonzert, das musikalisch vom Jazzchor Stuttgart, dem Jazz-Quintett „track_1“ und der Big Band der Universität Stuttgart unterstützt wird.

Projektverantwortlicher: Simon Heimbach

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The Bamboo Route

Das Projekt "The Bamboo Route" soll Architekt*innen, Künstler*innen, Ingenieur*innen und Studierenden die vielseitige, einheimische Architektur und Traditionen Indonesiens näher bringen. Im Mittelpunkt stehen hierbei der Umgang und die Verwendung von Bambus - einem ganz besonders nachhaltigen Baustoff für Konstruktionen und Wiederaufbauvorhaben nach Naturkatastrophen. Im Rahmen eines Workshops in Weelewo lernen die Teilnehmer*innen ihr gesammeltes Wissen in die Praxis anzuwenden. Dies geschieht insbesondere im Kontext der Globalisierung, der Modernität und dem rasanten Städtewachstum – Faktoren die dazu beitragen, dass tradierte Bautechniken zunehmend verdrängt werden und in Vergessenheit geraten. Das Projektteam möchte die lokale Bevölkerung aus diesem Grund zu einem selbstbewussten Umgang mit ihrem kulturellen Erbe ermutigen.

Projektverantwortlicher: Leolo Laubinger

Fachjury

Die Fachjury im WiSe 2018/19 bestand aus folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):

Balassa, Friedrich - Universität Stuttgart, Vorstandsvorsitzender stuvus

Baum, Martina, Prof. - Universität Stuttgart, Städtebau-Institut, Institutsleitung

Eltrop, Ludger, Dr. - Universität Stuttgart, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) 

Felber, Theresa - Studentin aus dem Projekt "zukunftsTraum - eine Schule für Waisen", gefördertes Projekt im SoSe 2017

Heintze, Eric, Dr. - Universität Stuttgart, Rektorat, Projektleiter Let US start!

Mühlich, Stephan - Ökumenisches Zentrum Stuttgart-Vaihingen

 

Projekte SoSe 2018

Adapter

Mittels einer bis jetzt noch ungenutzten Raumressource in Stuttgart, nämlich des temporären Leerstands, schafft das Projektteam im Rahmen eines Pilotprojektes neuen, experimentellen Wohnraum. Mit der aktiven Beteiligung der Stadtbevölkerung wurden Nutzungskonzepte erarbeitet, um den Leerstand außerdem zu einem Raum der Möglichkeiten für die Nachbarschaft zu machen und dem Verständnis von Stadtplanung als prozesshafte, transparente und bedarfsnahe Entwicklung zu begegnen. Denn Zwischennutzung hat das Potential, zu einem zukunftsorientierten und nachhaltigen Stadtentwicklungstool zu avancieren. Die Studierenden setzen mit ihrer Idee Impulse für eine partizipative Stadtentwicklung und zeigen auf, dass ein gemeinschaftliches und gemeinwohlorientiertes Wohnprojekt über den Kreis der Bewohner*innen hinaus zur Entwicklung der Nachbarschaft, des Quartiers und der Stadt beitragen kann.

Projektverantwortliche: Paul Vogt, Christiana Weiß

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devotion space

Angrenzend an die geplante Schule HAP Grieshaber Vocational School (Kenia) wird ein Andachtsort gebaut. Dieser schafft Raum für Dialog, interkulturellen Austausch und interreligiöse Verständigung und achtet dabei nicht nur auf eine umweltfreundliche Umsetzung. Eine zentrale Rolle des „Devotion Space“ nimmt hierbei die Gewinnung von Regenwasser ein. Das sogenannte „rainwater harvesting“ über die ca. 2.400 Quadratmeter großen öffentlichen und gemeinschaftlichen Flächen deckt den Wasserbedarf von ca. 40 Einheimischen und fungiert zusätzlich als gesellschaftlicher Katalysator, der neben der praktischen Forschung und Vermittlung sozioökonomischer sowie nachhaltiger Herangehensweisen in der Architektur den Weg in eine gerechtere Gesellschaft ebnet.

Projektverantwortlicher: Béné Jakel

Hallpa Wasi Bauworkshop

Bei dem Projekt „Hallpa Wasi“ wird ein Gästehauses in Huachon in den peruanischen Anden gebaut. Das kleine Dorf befindet sich ungefähr 3.500 Meter über dem Meeresspiegel und ist Ausgangspunkt verschiedener Wandertouren zum schneebedeckten Gletscher Huaguruncho. Jedoch verfügt Huachon nicht über die Kapazitäten, um dieses enorme touristische Potential nutzen zu können. Zugleich ist der Gletscher Gegenstand der Forschung. Den Wissenschaftler*innen fehlen jedoch Räumlichkeiten, in denen sie unterkommen und ihre Expeditionen planen können. Ziel des Projekts ist es daher, die Bevölkerung beim Aufbau jener Infrastruktur zu unterstützen. Das Gästehaus, das zum einen als touristische Unterkunft und zum anderen als Anlaufstelle für Forschungsarbeiten fungieren wird, vermittelt den Einheimischen zudem Wissen über traditionelles und klimagerechtes Bauen. Entgegen des Trends, Gebäude vorwiegend aus Stahlbeton und Mauerwerk zu errichten, wird der Rückzugsort in traditioneller Lehmbauweise entstehen, die sowohl ökonomisch als auch aus bauphysikalischer Sicht die bessere Option für Huachon darstellt.

Projektverantwortliche: Cinthia Condor, Moritz Brombacher

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Interventionen@Cloroplast e.V. Stuttgart

Chloroplast Stuttgart e.V. ist eine gemeinnützige Vereinigung, die eine ehemalige Sämerei auf dem 608 m2 großen Walz-Areal in Weilimdorf zu einem Urban Gardening-Gebiet verwandelte. Darüber hinaus schuf sie dort ein neues Begegnungszentrum, in dem kreative Ideen entwickelt werden und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Vielfältige Ideen mündeten in ein Projekt, das aus kleineren Interventionen bestehen wird. Die erste Intervention befasst sich mit der Bewässerung der Pflanzen. Das Regenwasser, das in vorhandenen Wassertanks aufgefangen wird, reicht nicht aus, dabei geht ein erheblicher Teil der kostbaren Ressource verloren. Das wird durch weitere auf Paletten aufgestockte Wassertanks optimiert. Dadurch entsteht zusätzlicher Platz für Werkzeug, Insektenhotels und weitere Pflanzen. Durch die Umgestaltung des vorhandenen Schuppens - eine weitere Projektintervention – soll ein neuer Aufenthalts- und Veranstaltungsraum geschaffen werden. Die Projektgruppe setzt sich zum Ziel, die Vorteile der Lage, der Infrastruktur (U-Bahn-Station, Schule, Flüchtlingsunterkunft, alteingesessene Bewohner*innen) und des offenen Charakters des Gebietes nutzend einen neuen Treffpunkt der Nachbarschaft zu kreieren.

Projektverantwortliche: David Echner, Dominik Grunewald, Marco Navarro, Aaron Schirrmann, Sarah Zwink

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Lima 3.0 - Centro Comunal

In einer zweiwöchigen Summerschool werden 11 Studierende der Universität Stuttgart, sowie 12 peruanische Studierende unterschiedlicher Universitäten gemeinsam mit Bewohner*innen des Stadtviertels Alto Perú in Lima (Peru) ein Nutzungs- und Planungskonzept für eine Gemeinschaftsküche, einen öffentlichen Speisesaal (Armenküche) und eine Kindertagesstätte erarbeiten. Die Summerschool ist Teil des Masterplans 2018/19 für die städtebauliche Transformation des Viertels, welches in der peruanischen Hauptstadt als Pilotprojekt für die Entwicklung einer informellen Siedlung und deren Anbindung an die „formale“ Stadt gilt. Durch einen partizipativen Planungsprozess soll das Viertel durch den neuen öffentlichen Baustein langfristig aufgewertet und städtebaulich in den Bezirk Chorrillos integriert werden. Der Planungsprozess und Bau des neuen „Centro Comunal“ soll die Gemeinschaft des Viertels stärken, den Ort durch eine öffentliche Nutzung beleben und vor allem den Kindern einen sicheren Ort zum Spielen bieten.

Projektverantwortliche: Marija Zivanovic

Nachtsicht Festival

Ausgangspunkt des Nachsicht Festivals, das von vier Studentinnen aus Stuttgart und Tübingen auf die Beine gestellt wird, sind die Zusammenhänge zwischen Staat, Gesellschaft und Politik. Verschiedene philosophische Auseinandersetzungen im Rahmen universitärer Seminare führten zu dem Wunsch, diesen eine praktische Auseinandersetzung folgen zu lassen. Die von Hannah Arendt aufgezeigte Wichtigkeit eines gemeinsamen Öffentlichen ist einer der Aspekte, die die Projektmitglieder zur Planung und Durchführung eines zweitägigen in-terdisziplinären Kulturfestivals bewegen, das 2018 bereits zum zweiten Mal ein vielschichtiges, generationenübergreifendes Publikum begeistern wird. Hierbei bieten die Organisatorinnen jungen Künstler*innen und Akteur*innen aus verschiedenen Kontexten eine Plattform, um sich auszustellen, auszutauschen und sich in der Region zu vernetzen. Die diesjährige Veranstaltung steht ganz unter dem Motto „Energie“ und soll Handlungsimpulse im Sinne sozialer und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit vorschlagen, aber auch kulturelle und geschlechtliche Gleichberechtigung im öffentlichen Bewusstsein verankern.

Projektverantwortliche: Hannah Günter

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Studieren Ohne Grenzen

Der Studieren ohne Grenzen e. V. engagiert sich in Entwicklungsländern, indem Studierende vor Ort durch Stipendien unterstützt werden. Die Lokalgruppe Stuttgart fördert derzeit fünf Stipendiat*innen in Afghanistan, darunter drei junge Frauen und zwei junge Männer. Diese erhalten jeweils einen monatlichen Geldbetrag von umgerechnet etwa 75€ und engagieren sich im Gegenzug durch eigene Projekte vor Ort. Diese sind unter anderem das Aufklären über Frauenrechte, Computerkurse für Frauen oder Englischkurse für Kinder. Um das hierfür notwendige Budget zu gewährleisten, führt der Verein im Sommer ein Benefizkonzert durch und stellt Spendendosen in mehreren Bäckereien auf, in denen ein eigenes, mit Banderolen versehenes, Brot verkauft werden soll - das sogenannte „Spendenbrot“.

Projektverantwortlicher: Marco Pfahler

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Stuttgart macht...! Make your city resilient

Das Projekt, welches von einem internationalen Team aus Studierenden umgesetzt wird, ist Bestandteil des Kurses „Integrated Research and Design Project“ im Rahmen des Masterstudiengangs „Integrated Urbanism and Sustainable Design“. Um der Stuttgarter Bevölkerung das Thema Nachhaltigkeit näherzubringen, kooperiert die Projektgruppe mit der „mEin Stuttgart - mEine Welt“-Kampagne der Stadt Stuttgart, damit die nachhaltigen Entwicklungsziele lokal umgesetzt werden können. Der Fokus des Projektes liegt dabei darauf, positive und negative Einflüsse auf die Stadtgesellschaft zu identifizieren. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden praxisorientierte Strategien entwickelt, die dazu dienen sollen, den städtischen Herausforderungen zu begegnen sowie Potentiale besser nutzen zu können. Mit Hilfe von Real-Life Experimenten wird die Stadtbevölkerung zudem stets mit eingebunden. Hierzu wird jede individuell entwickelte Strategie mit temporären Projekten an unterschiedlichen Orten der Innenstadt in Form von Events, räumlichen Interventionen oder sonstigen kreativen Aktivitäten erprobt. Ziel des Projektes ist es, die Bürger*innen Stuttgarts auf die aktuellen Einflüsse der Stadt aufmerksam zu machen und gemeinsam Wege zu finden, wie diese angegangen werden können.

Projektverantwortliche: Miryam Bah, Anja Graner, Projektgruppe

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Umverpackstationen

Ziel des Projektes ist es, auf die Verpackungsproblematik aufmerksam zu machen und nachhaltigere Alternativen anzubieten. An der Universität Stuttgart findet unter dem Titel "Planet or Plastic" ein Sommer-Experiment statt, bei dem Studierende die Möglichkeiten eines plastikfrei(eren) Alltags testen und ihre gesammelten Erfahrungen austauschen können. In Zwischenpräsentationen werden die Erfahrungen der Studierenden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und mit Expert*innen weitere Möglichkeiten der Plastikvermeidung diskutiert. So soll das Thema auch innerhalb der Universität größere Präsenz erhalten.

Projektverantwortliche: Yvonne Sauter

Fachjury

Die Fachjury im SoSe 18 bestand aus folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):

Ley, Astrid, Prof. - Universität Stuttgart, Leiterin Lehrstuhl Internationaler Städtebau

Otlinghaus, Fritz - Universität Stuttgart, Vorstandsvorsitzender stuvus

Patlai, Daria - Studentin aus Projekt „Koexistenz bei der St. Maria Kirche“, gefördertes Projekt SoSe 2018

Schneider-Bönninger, Birgit - Stadt Stuttgart, Leiterin Kulturamt

Waldbauer, Michael - Universität Stuttgart, Leiter Rektoratsbüro

Winkler, Gabriele - Engagement Global, Stuttgart

 

Projekte WiSe 2017/2018

Bauen auf den Philippinen

Ein Großteil der philippinischen Bevölkerung lebt ohne Strom- und Wasserversorgung in einfachen Hütten abseits der großen Städte. Hier setzt das Projektteam an und entwickelt eine Anleitung zum nachhaltigen und zugleich kostengünstigen Bauen. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Beloved e. V., der sich um Kinder auf den Straßen der Philippinen kümmert, wird dieses Vorhaben umgesetzt. Auf Grundlage der erarbeiteten Anleitung entsteht ein Prototyphaus für benachteiligte Familien. Ziel dabei ist es, sowohl sicheren und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, als auch den Kreislauf von Armut und Umweltverschmutzung zu durchbrechen.

Projektverantwortliche: Simon Grothkopp, Rhabanus Kaehler

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Koexistenz bei der St. Maria Kirche - Mobiles Wohnzimmer auf dem Rupert-Mayer-Platz

Ziel des Projektes ist es, am Rupert-Mayer-Platz eine Gelegenheit für das Zusammenleben unterschiedlichster sozialer Gruppen zu schaffen und dabei zu untersuchen, welche Rolle die urbane Gestaltung im gemeinsamen und kooperativen Stadtleben spielt. Das Projektteam ermöglicht dies durch eine bewegbare Plattform, auf der funktionale und beliebig platzierbare Formelemente puzzleartig zu Sitzgelegenheiten zusammengesetzt werden. Das Mobile Wohnzimmer ist ein Ort für Bürgerworkshops und Kulturveranstaltungen des Ideenaustauschs und Zusammenkommens aller Stuttgarter Bürger*innen. Aktuell wird ein Modul des Mobilen Wohnzimmers als temporäre Fahrradreparaturstation genutzt, bei der auf Spendenbasis ein derzeit erwerbloser Fahrradmechaniker Reparaturen durchführt.

Projektverantwortliche: Daria Patlai, Ali Hajinaghiyoun

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One Place, Many Views

Auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder Snapchat sind wir einer andauernden Bilderflut ausgesetzt; die Welt um uns herum scheint zugleich in einer Vielzahl digitaler Abbildungen von ihr zu existieren. Diese werden von diversen Plattformen und Programmen für uns vorselektiert und vorstrukturiert. Das Projekt „One Place, Many Views“ nimmt diese Filterblasen zum Anlass, die eigentliche und oftmals verborgen bleibende Vielfalt unserer Perspektiven auf die Umwelt und auf unsere gemeinsame Lebenswelt aufzuzeigen. Hierzu wurden 50 Einwegkameras an Bewohner*innen des Stuttgarter Südens verteilt mit der Bitte, ihren Alltag im Stadtteil rund um den Marienplatz eine Woche lang zu dokumentieren. Die Ergebnisse wurden in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert.

Projektverantwortliche: Anton Aldinger, Leonard Herrmann

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Recycling-Bewusstsein in Peru - Parallel Workshop

Welche Potenziale und Chancen bietet eine nachhaltige Abfallwirtschaft? Das Team aus Architekt*innen und Ingenieur*innen aus Peru und Deutschland plant den Bau einer Recyclinganlage in Lima und deren langfristigen und nachhaltigen Betrieb. Eine weitere Komponente des Projekts zielt auf die Förderung des Beziehungsaufbaus und des Austauschs von peruanischem und deutschem Wissen und Know-how ab. Im Mai 2018 fand ein Workshop parallel in Comas, Lima und an der Universität Stuttgart zu den Themen Nachhaltigkeit und Recycling statt. Eine Ausstellung folgt im September 2018.

Projektverantwortliche: Dessiré Velez, Jonathan Lapel

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Studieren ohne Grenzen- Ein Benefizkonzert

Im deutschlandweit aktiven Verein „Studieren ohne Grenzen e.V.“   engagieren sich Studierende ehrenamtlich für die Hochschulbildung in Konfliktgebieten. Dabei werden Studierende in Krisengebieten, wie etwa im Kongo, in Sri Lanka oder Tschetschenien, über Stipendien und persönlichen Kontakt in ihrem Studium unterstützt. Die Lokalgruppe Stuttgart konzentriert sich in ihrer Unterstützungsarbeit auf Studierende in Afghanistan. Die persönlich und finanziell geförderten Studierenden leisten durch ihr im Gegenzug erbrachtes Engagement in sozialen Projekten einen Beitrag zur friedlichen und nachhaltigen Entwicklung vor Ort. Die Lokalgruppe organisierte ein Benefizkonzert, um auf die Arbeit aufmerksam zu machen.

Projektverantwortliche: Marco Pfahler, Simon Heimbach

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ÜBEHAUS

Profimusiker*innen und Amateur*innen kennen die Problematik gleichermaßen: Beim Üben ihres Instruments in der eigenen Stadtwohnung klopfen schon bei den ersten Tönen die wütenden Nachbar*innen gegen die Wand. Proberäume in Großstädten sind Mangelware. Das ÜBEHAUS, welches das Üben direkt in den öffentlichen Raum verlegt, bietet als gemeinschaftlicher und städtischer Proberaum eine frei zugängliche Alternative. Durch seine besondere Konstruktion kann und soll das ÜBEHAUS an unterschiedlichsten Orten platziert werden. Es besteht aus gelben Holzkisten und kann so mit wenigen Personen einfach auf- und wieder abgebaut werden. Das modulare Haus ist dadurch flexibel einsetzbar und wird dennoch den Ansprüchen von Musiker*innen gerecht.

Projektverantwortliche: Larissa Haas, Nicola Missel

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Wurm-Terra-Ponik-Anlage

Gerade junge Menschen leben vermehrt in Großstätten und verlieren dadurch die Verbindung zur Natur. Das Projekt Wurm-Terra- Ponik-Anlage zeigt auf, dass nachhaltiges Gärtnern auch im urbanen Kontext möglich ist und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft. Bei der Wurm-Terra-Ponik-Anlage werden mithilfe von Kompostwürmern und einem automatischen Wasserkreislaufsystem Bioabfälle zu einer organischen Nährstofflösung zersetzt. Die Nutzpflanzen absorbieren die Nährstoffe aus der entstandenen Lösung und nutzen es für ihr Wachstum und ihre Fruchtausbildung. Der nicht absorbierte Teil wird gesammelt und erneut dem Wurmkomposter zugeführt. Somit beginnt der Kreislauf von neuem.

Projektverantwortlicher: Tobias Hirt

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Zukunftswerkstatt Hegel

Anlässlich des 250. Geburtstages des wirkmächtigen und in Stuttgart geborenen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel im Jahr 2020 soll die bestehende Ausstellung im Hegel-Haus kreativ neukonzipiert und -kuratiert werden. Dabei soll ein offener Ideen- und Gestaltungsraum entstehen, der eine Annäherung an Hegel aus verschiedensten Perspektiven ermöglicht. 

Hierfür haben die inter- und transdisziplinären Seminarteilnehmenden der Fachrichtungen Architektur, Kunstgeschichte und Philosophie im Rahmen des Seminars „Stadt. Haus. Philosophie – Hegel in Stuttgart“ kreative Ansätze für Ausstellungsmöglichkeiten erarbeitet. Im Vordergrund stand dabei auch die Frage, wie der in Stuttgart geborene Denker in der Stadt und im Gedächtnis ihrer Bürger/-innen neu verankert werden kann. Als Auftakt organisierten das Stadtmuseum und das Kulturamt ein öffentliches Symposium zu Hegel. Daraufhin erarbeiteten die Studierenden in interdisziplinären Teams weitgehend selbstständig unterschiedliche Konzepte zur Neugestaltung des Hegelhauses und zum Sichtbarmachen Hegels in Stuttgart. Die erarbeiteten Ergebnisse sind Impulsgeber für den Gestaltungswettbewerb 2018.

Das Seminar fand in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Stuttgart, dem Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens, dem Institut für Kunstgeschichte und dem Institut für Philosophie der Universität Stuttgart statt.

Projektverantwortliche: Ann-Sophie Achterkamp und Seminarteilnehmende, Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens IRGE, Institut für Kunstgeschichte, Institut für Philosophie

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Fachjury

Die Fachjury im WiSe 17/18 bestand aus folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):

Beck, Andrea - Stadtmuseum Stuttgart

Haitz, Theresia - Jugendbeirat Jugendinitiative Nachhaltigkeit

Krug, Tom - Social Impact Lab Stuttgart

Lambarth, Maike - Studentin aus Projekt „Raupe Immersatt“, gefördertes Projekt SoSe 2017

Laue, Franziska (Vertretung Prof. Markus Allmann) - Universität Stuttgart, Städtebau-Institut

Otlinghaus, Fritz - Universität Stuttgart, Vorstandsvorsitzender stuvus

Rehm, Simone, Dr. - Universität Stuttgart, Prorektorin für Informationstechnologie

Resch, Michael, Prof. - Universität Stuttgart, Leiter Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS)

Bildergalerie Projekte WiSe 17/18

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Projekte SoSe 2017

Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger

Welchen sozialen Beitrag können angehende Architektinnen und Architekten im Kontext der aktuellen Einwanderungsdebatte leisten? Diese Frage stellten und stellen sich die Initiatorinnen des Projektes „Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger“. Zusammen mit zahlreichen ehrenamtlich Engagierten wird bis Juli 2017 auf dem Grundstück der neuen Systemunterkünfte in der Breitscheidstraße in Stuttgart der Begegnungsraum gebaut und im August 2017 eröffnet. Dieser erweitert zum einen den Wohnraum der Geflüchteten aus den angrenzenden Unterkünften und dient zum anderen als Ort der kulturellen Zusammenkunft, des Austausches und des Aufeinanderzugehens. Bei allen Phasen des Planens wurden die Geflüchteten selbst mit einbezogen.

Projektverantwortliche: Hannah Müller

Facebookseite: facebook.com/weltraeume

reason[Ing.] - Ethik trifft Ingenieurwissenschaften

Da die technischen Innovationen der Digitalisierung und Automatisierung einen immer entscheidenderen Einfluss auf alle Bereiche unseres Alltagslebens nehmen, bedürfen darauf bezugnehmende Entscheidungen einer Wertebasis und Ethik. Hier setzt das Projekt „Ethische Ingenieurwissenschaften“ an. Es schafft Möglichkeiten und Orte des interdisziplinären Diskurses und der Reflexion für Studierende und trägt damit zu einem effizienteren Wissenstransfer zwischen den Disziplinen und Fächern bei. In wöchentlich stattfindenden Treffen im Ökumenischen Zentrum auf dem Campus Vaihingen diskutieren die Teilnehmenden gesellschaftlich relevante Entwicklungen aus den Ingenieurwissenschaften und damit einhergehende ethische Herausforderungen. Ergänzt werden soll die wöchentliche Diskursrunde durch regelmäßige Expertenvorträge und thematisch passende Filmabende.

Projektverantwortliche: Anna Hübner

Facebookseite: facebook.com/reasoningstuttgart

Food Oracle

Die Verschwendung von Lebensmitteln zählt zu den größten Nachhaltigkeitsproblemen unserer Zeit. „FoodOracle“ möchte einen Beitrag leisten, diese Abfallmassen systematisch zu reduzieren – zunächst im Rahmen eines Pilotprojektes an der Universitätsmensa in Vaihingen. Dabei setzen die Projektmitglieder dort an, wo die Abfallmenge besonders groß ist - an der Wertschöpfungskette. Hierfür wird nun eine App entwickelt, die statistische Verfahren und Machine Learning Algorithmen, welche unter anderem Absatzzahlen und weitere Variablen, wie beispielsweise das Wetter, berücksichtigen, kombiniert. So kann eine optimierte Absatzprognose für die Universitätsmensa in Vaihingen erstellt und darauf abgestimmte Einkäufe geplant werden.

Projektverantwortlicher: Valentin Belser

Green Kurdistan Project

Das „Green Kurdistan Project“ möchte ein Bewusstsein für die Vermeidung von Plastikmüll und ein fachgerechtes Abfallmanagement in Kurdistan schaffen. Hierzu werden in Stuttgart an unterschiedlichen Orten (u.a. im Café Faust und im WASTE-Office der Universiät Stuttgart) Stofftaschen gesammelt, die dann an die lokale Bevölkerung in Kurdistan verteilt werden. Langfristig plant das Projektteam die Produktion eigener Taschen mit eigenem Label vor Ort in Kurdistan. Ebenso geplant sind Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen zu den Themen Abfallbehandlung und Recycling in Bildungseinrichtungen. Zudem soll eine Kooperation mit Rzagars, Initiator des Projektes, Heimatuniversität dazu beitragen, dass in Kurdistan qualifizierte Umweltingenieurinnen und -ingenieure ausgebildet werden können.

Projektverantwortliche: Laura Krautheimer

Facebookseite: www.facebook.com/GreenKurdistanProject

Integrated Urbanism: Neckar Re-Loaded!

Im Fokus des Projektes „Integrated Urbanism: Neckar Re-Loaded!“ steht dieAktivierung und Um-Nutzung freiwerdender Flächen entlang des Neckars im Sinne einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung im Kontext der Energiewende. Hierfür möchte das 22-köpfige Projektteam den Neckar und dessen Potentiale bewusst(er) in die Stadt Stuttgart integrieren. Aufbauend auf eine umfangreiche Identifizierung und Analyse von Potentialflächen wird das Projekt Strategien für deren Um-und Neu-Nutzung entwickeln und diese Strategien durch temporäre Interventionen in der Stadt Stuttgart und am Neckarufer implementieren und testen. Stuttgart soll dadurch wieder zu einer „Stadt am Fluss“ werden.

Projektverantwortliche: Simone Gretsch & Alexandra Ulrich

Facebookseite: www.facebook.com/stuttgartamneckar2017

Download: Symposium "Stuttgart am Neckar"

Lasten ohne Luft-Lasten

Stuttgart zählt seit Jahren zu den Städten mit den höchsten Stauaufkommen. Die Feinstaubbelastung überschreitet daher regelmäßig die gesetzlichen Grenzwerte. „Lasten ohne Luft-Lasten“ geht dieses Problem an, indem es den Bürgerinnen und Bürgern Stuttgarts als Alternative zu motorisierten Fortbewegungsmitteln ein Lastenrad zur Verfügung stellt, mit dessen Hilfe auch schwere Gegenstände ökologisch nachhaltig transportiert werden können. Dies spart nicht nur Ressourcen und reduziert die Schadstoffemissionen, sondern stärkt zudem das Gemeinschaftsgefühl und leistet einen Beitrag zu einer gesünderen Lebens- und Bewegungsweise. Der fertiggestellte Lastenfahrradanhänger soll ab Herbst 2017 von allen Interessierten über ein Portal ausgeliehen werden können.

Projektverantwortlicher: Lisandro Behrens

Mate Masie Classrooms in Ghana

Abetenim ist ein kleines Dorf im Landesinneren in der Ashanti Region in Ghana. Der Zugang zu Bildungseinrichtungen ist hier sehr erschwert. Bis Juli 2019 entsteht nun ein neuer Schulcampus, der den 12- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen vor Ort eine fortführende Schulausbildung ermöglicht. Die Mate Masie Klassenräume sind Teil dieses geplanten Campus. In Kooperation mit der Nka Foundation aus Ghana, dem Raumgeschichten e.V., dem Institut für Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart und der Plattform e1nszue1ns sowie 35 Helferinnen und Helfern wird dieses Bau-Projekt bis Ende September 2017 im Rahmen eines Workshops realisiert. Die Klassenräume werden aus regionalen und nachhaltigen Materialien, wie beispielsweise Palmen, Tropenholz und Lehm, erbaut.

Projektverantwortliche: Maria Renner

Facebookseite: www.facebook.com/matemasieclassrooms

public.space.making - Schützenplatz

Wie kann ein neues Bewusstsein für den Stadtraum des Schützenplatzes geschaffen und eine öffentliche Diskussion über dessen Nutzung und Um-Nutzung angestoßen werden? Das Team von „public.space.making - Schützenplatz“ möchte diese Um- und Neu-Nutzung durch Interventionen auf öffentlichen Parkplätzen realisieren. Die Projektgruppe, bestehend aus Studierenden der Architektur, wird zusammen mit engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern des Schützenplatzes neue Ideen und Konzepte zur Platzgestaltung und -nutzung entwickeln und diese anschließend vor Ort und gemeinsam umsetzen. Das Projekt möchte die Aufmerksamkeit auf den nachhaltigen Umgang mit städtischen Räumen lenken und dazu motivieren, im Sinne des Umweltschutzes, verstärkt auf die Autonutzung zu verzichten. Das Projekt wird durch ein Booklet dokumentiert, so dass die Interventionen auch von anderen Initiativen und Projekten reproduziert werden können.

Projektverantwortlicher: Simon Grothkopp

Facebookseite: www.facebook.com/casaschuetzenplatz

Download: LOKAL Schützenplatz

Raupe Immersatt - das foodsharing café

Aufbauend auf der Idee des Foodsharings, bei welcher überschüssige Lebensmittel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, eröffnet das Projekt Ende 2017 ein gemeinnütziges Café als  „Fairteiler“ dieser Lebensmittel. Die angebotenen Lebensmittel können mitgenommen oder direkt vor Ort verzehrt werden. Neben den kostenfreien Lebensmitteln gibt es zudem regionale Getränke zu fairen Preisen. Der dadurch erwirtschaftete Erlös soll die Investitions- und Betriebskosten des Foodsharing-Cafés „Raupe Immersatt“ decken. Ein weiterer Fokus des Projektes ist es, auf Foodsharing aufmerksam zu machen und die Bürgerinnen und Bürger Stuttgarts zu einem sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln anzuregen.

Projektverantwortliche: Maike Lambarth

Facebookseite: www.facebook.com/foodsharingcafe

The HAP Grieshaber Vocational School

Das Projekt zielt auf die Konzipierung und bauliche Umsetzung einer berufsausbildenden Kunst- und Handwerkschule in Kajiado County Kenya - die „HAP Grieshaber Vocational School“. Der geplante Bau ist nicht nur Bildungseinrichtung und Raum interkulturellen Austausches und Kooperationen - als praktisches Forschungsobjekt möchte die „HAP Grieshaber Vocational School“ auch die Forschung in den Themenbereichen der sozialökonomischen und nachhaltigen Architektur vorantreiben und die gesellschaftliche Dimension und Verantwortung von Architektur, auch im Hinblick auf deren Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung und (Weiter-)Bildung, veranschaulichen.

Projektverantwortlicher: Béné Jakel

Uni Lunch Connection

An der Universität Stuttgart wird intensiv geforscht, Wissen vermittelt und gelernt. Aber woran forschen die Studierenden eigentlich im Gebäude nebenan? Und was wird im Gebäude gegenüber gelehrt und gelernt? Mit Hilfe einer App möchte die „Uni Lunch Connection“ einen weiteren Beitrag zur Förderung der Interdisziplinarität leisten. Über ein einfaches Dropdown-Menü lassen sich in der App Datum, Uhrzeit und Fachrichtung eingeben. Zufällig werden anschließend vier Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen ausgewählt und gematcht. Es wird ein Treffpunkt in der Mensa Vaihingen vereinbart und gemeinsam geluncht. Die Idee der „Uni Lunch Connection“ möchte Studierende und Mitarbeiter/-innen der Uni Stuttgart mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen und Interessen vernetzen und damit auch eine Basis für weitere interdisziplinäre Diskussionen und Kooperationen schaffen.

Projektverantwortlicher: Michael Rauter

zukunftsTraum - eine Schule für Waisen

In Zusammenarbeit mit „Dunia ya Heri - African Family & Health Care e.V.“ baut das Projekt „zukunftsTraum“ ca. 50 km von Daressalam (Tansania) entfernt eine Primarschule für 60 elternlose Kinder. Nach einer einjährigen Planungsphase werden Studierende und Helferinnen und Helfer vor Ort im August 2017 mit dem Bau der Schule beginnen. In etwa 4 bis 5 Monaten soll die Schule für Waisenkinder als „ZukunftsTraum“ errichtet werden. Die Schülerinnen und Schüler werden dort von sogenannten "Mamas" betreut.

Projektverantwortliche: Saskia Maier

Facebookseite: www.facebook.com/zukunftstraumunistuttgart

Fachjury

Die Fachjury im SoSe 17 bestand aus folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):

Beck, Andrea – Kulturamt, Abteilung Kulturföderung der Stadt Stuttgart

Bosse-Mettler, Katharina, Techn. Dipl.-Kffr. – Studiengangsmanagerin Medizintechnik, Universität Stuttgart

Geibel, Johannes – Stellv. Vorstandsvorsitzender netzwerk n e. V.

Jürgens, Nina – Welcome Campus, Universität Stuttgart

Khalilpour, Golareh – Vertretung Prorektorin für Lehre und Weiterbildung, Projektkoordinatorin „Stuttgarter Lernwerkstätten zur Vernetzung in der Studieneingangsphase", Universität Stuttgart

Klinge, Bettina, Dipl.-Ing. – Vertretung AG-Leitung Stuttgarter Change Labs (Prof. Dipl.-Ing. Markus Allmann)

Meiser, Ursula , Dr. – Ombudsperson Lehre, Rektoratsbüro Universität Stuttgart

Meyer, Viviane – Jugendbeirat der Jugendinitiative Nachhaltigkeit Baden-Württemberg

Rudion, Krzysztof, Prof. Dr.-Ing. – Leiter Fachgebiet Netzintegration Erneuerbarer Energien, Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik, Universität Stuttgart

Schwede, Dirk, Jun.-Prof. Dipl.-Ing. – Robert-Bosch-Stiftungs-Juniorprofessur "Nachhaltiges Bauen", Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren, Universität Stuttgart

Wihlenda, Michael – World Citizen School, Universität Tübingen

Wolff, Felix – Vorstandsvorsitzender stuvus, Universität Stuttgart

Bildergalerie Projekte SoSe 2017

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