Ehemals geförderte Projekte

Projekte WiSe 2017/2018

Bauen auf den Philippinen

Ein Großteil der philippinischen Bevölkerung lebt ohne Strom- und Wasserversorgung in einfachen Hütten abseits der großen Städte. Hier setzt das Projektteam an und entwickelt eine Anleitung zum nachhaltigen und zugleich kostengünstigen Bauen. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Beloved e. V., der sich um Kinder auf den Straßen der Philippinen kümmert, wird dieses Vorhaben umgesetzt. Auf Grundlage der erarbeiteten Anleitung entsteht ein Prototyphaus für benachteiligte Familien. Ziel dabei ist es, sowohl sicheren und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, als auch den Kreislauf von Armut und Umweltverschmutzung zu durchbrechen.

Projektverantwortliche: Simon Grothkopp, Rhabanus Kaehler

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Koexistenz bei der St. Maria Kirche - Mobiles Wohnzimmer auf dem Rupert-Mayer-Platz

Ziel des Projektes ist es, am Rupert-Mayer-Platz eine Gelegenheit für das Zusammenleben unterschiedlichster sozialer Gruppen zu schaffen und dabei zu untersuchen, welche Rolle die urbane Gestaltung im gemeinsamen und kooperativen Stadtleben spielt. Das Projektteam ermöglicht dies durch eine bewegbare Plattform, auf der funktionale und beliebig platzierbare Formelemente puzzleartig zu Sitzgelegenheiten zusammengesetzt werden. Das Mobile Wohnzimmer ist ein Ort für Bürgerworkshops und Kulturveranstaltungen des Ideenaustauschs und Zusammenkommens aller Stuttgarter Bürger*innen. Aktuell wird ein Modul des Mobilen Wohnzimmers als temporäre Fahrradreparaturstation genutzt, bei der auf Spendenbasis ein derzeit erwerbloser Fahrradmechaniker Reparaturen durchführt.

Projektverantwortliche: Daria Patlai, Ali Hajinaghiyoun

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One Place, Many Views

Auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder Snapchat sind wir einer andauernden Bilderflut ausgesetzt; die Welt um uns herum scheint zugleich in einer Vielzahl digitaler Abbildungen von ihr zu existieren. Diese werden von diversen Plattformen und Programmen für uns vorselektiert und vorstrukturiert. Das Projekt „One Place, Many Views“ nimmt diese Filterblasen zum Anlass, die eigentliche und oftmals verborgen bleibende Vielfalt unserer Perspektiven auf die Umwelt und auf unsere gemeinsame Lebenswelt aufzuzeigen. Hierzu wurden 50 Einwegkameras an Bewohner*innen des Stuttgarter Südens verteilt mit der Bitte, ihren Alltag im Stadtteil rund um den Marienplatz eine Woche lang zu dokumentieren. Die Ergebnisse wurden in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert.

Projektverantwortliche: Anton Aldinger, Leonard Herrmann

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Recycling-Bewusstsein in Peru - Parallel Workshop

Welche Potenziale und Chancen bietet eine nachhaltige Abfallwirtschaft? Das Team aus Architekt*innen und Ingenieur*innen aus Peru und Deutschland plant den Bau einer Recyclinganlage in Lima und deren langfristigen und nachhaltigen Betrieb. Eine weitere Komponente des Projekts zielt auf die Förderung des Beziehungsaufbaus und des Austauschs von peruanischem und deutschem Wissen und Know-how ab. Im Mai 2018 fand ein Workshop parallel in Comas, Lima und an der Universität Stuttgart zu den Themen Nachhaltigkeit und Recycling statt. Eine Ausstellung folgt im September 2018.

Projektverantwortliche: Dessiré Velez, Jonathan Lapel

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Studieren ohne Grenzen- Ein Benefizkonzert

Im deutschlandweit aktiven Verein „Studieren ohne Grenzen e.V.“   engagieren sich Studierende ehrenamtlich für die Hochschulbildung in Konfliktgebieten. Dabei werden Studierende in Krisengebieten, wie etwa im Kongo, in Sri Lanka oder Tschetschenien, über Stipendien und persönlichen Kontakt in ihrem Studium unterstützt. Die Lokalgruppe Stuttgart konzentriert sich in ihrer Unterstützungsarbeit auf Studierende in Afghanistan. Die persönlich und finanziell geförderten Studierenden leisten durch ihr im Gegenzug erbrachtes Engagement in sozialen Projekten einen Beitrag zur friedlichen und nachhaltigen Entwicklung vor Ort. Die Lokalgruppe organisierte ein Benefizkonzert, um auf die Arbeit aufmerksam zu machen.

Projektverantwortliche: Marco Pfahler, Simon Heimbach

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ÜBEHAUS

Profimusiker*innen und Amateur*innen kennen die Problematik gleichermaßen: Beim Üben ihres Instruments in der eigenen Stadtwohnung klopfen schon bei den ersten Tönen die wütenden Nachbar*innen gegen die Wand. Proberäume in Großstädten sind Mangelware. Das ÜBEHAUS, welches das Üben direkt in den öffentlichen Raum verlegt, bietet als gemeinschaftlicher und städtischer Proberaum eine frei zugängliche Alternative. Durch seine besondere Konstruktion kann und soll das ÜBEHAUS an unterschiedlichsten Orten platziert werden. Es besteht aus gelben Holzkisten und kann so mit wenigen Personen einfach auf- und wieder abgebaut werden. Das modulare Haus ist dadurch flexibel einsetzbar und wird dennoch den Ansprüchen von Musiker*innen gerecht.

Projektverantwortliche: Larissa Haas, Nicola Missel

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Wurm-Terra-Ponik-Anlage

Gerade junge Menschen leben vermehrt in Großstätten und verlieren dadurch die Verbindung zur Natur. Das Projekt Wurm-Terra- Ponik-Anlage zeigt auf, dass nachhaltiges Gärtnern auch im urbanen Kontext möglich ist und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft. Bei der Wurm-Terra-Ponik-Anlage werden mithilfe von Kompostwürmern und einem automatischen Wasserkreislaufsystem Bioabfälle zu einer organischen Nährstofflösung zersetzt. Die Nutzpflanzen absorbieren die Nährstoffe aus der entstandenen Lösung und nutzen es für ihr Wachstum und ihre Fruchtausbildung. Der nicht absorbierte Teil wird gesammelt und erneut dem Wurmkomposter zugeführt. Somit beginnt der Kreislauf von neuem.

Projektverantwortlicher: Tobias Hirt

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Zukunftswerkstatt Hegel

Anlässlich des 250. Geburtstages des wirkmächtigen und in Stuttgart geborenen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel im Jahr 2020 soll die bestehende Ausstellung im Hegel-Haus kreativ neukonzipiert und -kuratiert werden. Dabei soll ein offener Ideen- und Gestaltungsraum entstehen, der eine Annäherung an Hegel aus verschiedensten Perspektiven ermöglicht. 

Hierfür haben die inter- und transdisziplinären Seminarteilnehmenden der Fachrichtungen Architektur, Kunstgeschichte und Philosophie im Rahmen des Seminars „Stadt. Haus. Philosophie – Hegel in Stuttgart“ kreative Ansätze für Ausstellungsmöglichkeiten erarbeitet. Im Vordergrund stand dabei auch die Frage, wie der in Stuttgart geborene Denker in der Stadt und im Gedächtnis ihrer Bürger/-innen neu verankert werden kann. Als Auftakt organisierten das Stadtmuseum und das Kulturamt ein öffentliches Symposium zu Hegel. Daraufhin erarbeiteten die Studierenden in interdisziplinären Teams weitgehend selbstständig unterschiedliche Konzepte zur Neugestaltung des Hegelhauses und zum Sichtbarmachen Hegels in Stuttgart. Die erarbeiteten Ergebnisse sind Impulsgeber für den Gestaltungswettbewerb 2018.

Das Seminar fand in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Stuttgart, dem Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens, dem Institut für Kunstgeschichte und dem Institut für Philosophie der Universität Stuttgart statt.

Projektverantwortliche: Ann-Sophie Achterkamp und Seminarteilnehmende, Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens IRGE, Institut für Kunstgeschichte, Institut für Philosophie

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Fachjury

Die Fachjury im WiSe 17/18 bestand aus folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):

Beck, Andrea - Stadtmuseum Stuttgart

Haitz, Theresia - Jugendbeirat Jugendinitiative Nachhaltigkeit

Krug, Tom - Social Impact Lab Stuttgart

Lambarth, Maike - Studentin aus Projekt „Raupe Immersatt“, gefördertes Projekt SoSe 2017

Laue, Franziska (Vertretung Prof. Markus Allmann) - Universität Stuttgart, Städtebau-Institut

Otlinghaus, Fritz - Universität Stuttgart, Vorstandsvorsitzender stuvus

Rehm, Simone, Dr. - Universität Stuttgart, Prorektorin für Informationstechnologie

Resch, Michael, Prof. - Universität Stuttgart, Leiter Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS)

Bildergalerie Projekte WiSe 17/18

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Projekte SoSe 2017

Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger

Welchen sozialen Beitrag können angehende Architektinnen und Architekten im Kontext der aktuellen Einwanderungsdebatte leisten? Diese Frage stellten und stellen sich die Initiatorinnen des Projektes „Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger“. Zusammen mit zahlreichen ehrenamtlich Engagierten wird bis Juli 2017 auf dem Grundstück der neuen Systemunterkünfte in der Breitscheidstraße in Stuttgart der Begegnungsraum gebaut und im August 2017 eröffnet. Dieser erweitert zum einen den Wohnraum der Geflüchteten aus den angrenzenden Unterkünften und dient zum anderen als Ort der kulturellen Zusammenkunft, des Austausches und des Aufeinanderzugehens. Bei allen Phasen des Planens wurden die Geflüchteten selbst mit einbezogen.

Projektverantwortliche: Hannah Müller

Facebookseite: facebook.com/weltraeume

reason[Ing.] - Ethik trifft Ingenieurwissenschaften

Da die technischen Innovationen der Digitalisierung und Automatisierung einen immer entscheidenderen Einfluss auf alle Bereiche unseres Alltagslebens nehmen, bedürfen darauf bezugnehmende Entscheidungen einer Wertebasis und Ethik. Hier setzt das Projekt „Ethische Ingenieurwissenschaften“ an. Es schafft Möglichkeiten und Orte des interdisziplinären Diskurses und der Reflexion für Studierende und trägt damit zu einem effizienteren Wissenstransfer zwischen den Disziplinen und Fächern bei. In wöchentlich stattfindenden Treffen im Ökumenischen Zentrum auf dem Campus Vaihingen diskutieren die Teilnehmenden gesellschaftlich relevante Entwicklungen aus den Ingenieurwissenschaften und damit einhergehende ethische Herausforderungen. Ergänzt werden soll die wöchentliche Diskursrunde durch regelmäßige Expertenvorträge und thematisch passende Filmabende.

Projektverantwortliche: Anna Hübner

Facebookseite: facebook.com/reasoningstuttgart

Food Oracle

Die Verschwendung von Lebensmitteln zählt zu den größten Nachhaltigkeitsproblemen unserer Zeit. „FoodOracle“ möchte einen Beitrag leisten, diese Abfallmassen systematisch zu reduzieren – zunächst im Rahmen eines Pilotprojektes an der Universitätsmensa in Vaihingen. Dabei setzen die Projektmitglieder dort an, wo die Abfallmenge besonders groß ist - an der Wertschöpfungskette. Hierfür wird nun eine App entwickelt, die statistische Verfahren und Machine Learning Algorithmen, welche unter anderem Absatzzahlen und weitere Variablen, wie beispielsweise das Wetter, berücksichtigen, kombiniert. So kann eine optimierte Absatzprognose für die Universitätsmensa in Vaihingen erstellt und darauf abgestimmte Einkäufe geplant werden.

Projektverantwortlicher: Valentin Belser

Green Kurdistan Project

Das „Green Kurdistan Project“ möchte ein Bewusstsein für die Vermeidung von Plastikmüll und ein fachgerechtes Abfallmanagement in Kurdistan schaffen. Hierzu werden in Stuttgart an unterschiedlichen Orten (u.a. im Café Faust und im WASTE-Office der Universiät Stuttgart) Stofftaschen gesammelt, die dann an die lokale Bevölkerung in Kurdistan verteilt werden. Langfristig plant das Projektteam die Produktion eigener Taschen mit eigenem Label vor Ort in Kurdistan. Ebenso geplant sind Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen zu den Themen Abfallbehandlung und Recycling in Bildungseinrichtungen. Zudem soll eine Kooperation mit Rzagars, Initiator des Projektes, Heimatuniversität dazu beitragen, dass in Kurdistan qualifizierte Umweltingenieurinnen und -ingenieure ausgebildet werden können.

Projektverantwortliche: Laura Krautheimer

Facebookseite: www.facebook.com/GreenKurdistanProject

Integrated Urbanism: Neckar Re-Loaded!

Im Fokus des Projektes „Integrated Urbanism: Neckar Re-Loaded!“ steht dieAktivierung und Um-Nutzung freiwerdender Flächen entlang des Neckars im Sinne einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung im Kontext der Energiewende. Hierfür möchte das 22-köpfige Projektteam den Neckar und dessen Potentiale bewusst(er) in die Stadt Stuttgart integrieren. Aufbauend auf eine umfangreiche Identifizierung und Analyse von Potentialflächen wird das Projekt Strategien für deren Um-und Neu-Nutzung entwickeln und diese Strategien durch temporäre Interventionen in der Stadt Stuttgart und am Neckarufer implementieren und testen. Stuttgart soll dadurch wieder zu einer „Stadt am Fluss“ werden.

Projektverantwortliche: Simone Gretsch & Alexandra Ulrich

Facebookseite: www.facebook.com/stuttgartamneckar2017

Download: Symposium "Stuttgart am Neckar"

Lasten ohne Luft-Lasten

Stuttgart zählt seit Jahren zu den Städten mit den höchsten Stauaufkommen. Die Feinstaubbelastung überschreitet daher regelmäßig die gesetzlichen Grenzwerte. „Lasten ohne Luft-Lasten“ geht dieses Problem an, indem es den Bürgerinnen und Bürgern Stuttgarts als Alternative zu motorisierten Fortbewegungsmitteln ein Lastenrad zur Verfügung stellt, mit dessen Hilfe auch schwere Gegenstände ökologisch nachhaltig transportiert werden können. Dies spart nicht nur Ressourcen und reduziert die Schadstoffemissionen, sondern stärkt zudem das Gemeinschaftsgefühl und leistet einen Beitrag zu einer gesünderen Lebens- und Bewegungsweise. Der fertiggestellte Lastenfahrradanhänger soll ab Herbst 2017 von allen Interessierten über ein Portal ausgeliehen werden können.

Projektverantwortlicher: Lisandro Behrens

Mate Masie Classrooms in Ghana

Abetenim ist ein kleines Dorf im Landesinneren in der Ashanti Region in Ghana. Der Zugang zu Bildungseinrichtungen ist hier sehr erschwert. Bis Juli 2019 entsteht nun ein neuer Schulcampus, der den 12- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen vor Ort eine fortführende Schulausbildung ermöglicht. Die Mate Masie Klassenräume sind Teil dieses geplanten Campus. In Kooperation mit der Nka Foundation aus Ghana, dem Raumgeschichten e.V., dem Institut für Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart und der Plattform e1nszue1ns sowie 35 Helferinnen und Helfern wird dieses Bau-Projekt bis Ende September 2017 im Rahmen eines Workshops realisiert. Die Klassenräume werden aus regionalen und nachhaltigen Materialien, wie beispielsweise Palmen, Tropenholz und Lehm, erbaut.

Projektverantwortliche: Maria Renner

Facebookseite: www.facebook.com/matemasieclassrooms

public.space.making - Schützenplatz

Wie kann ein neues Bewusstsein für den Stadtraum des Schützenplatzes geschaffen und eine öffentliche Diskussion über dessen Nutzung und Um-Nutzung angestoßen werden? Das Team von „public.space.making - Schützenplatz“ möchte diese Um- und Neu-Nutzung durch Interventionen auf öffentlichen Parkplätzen realisieren. Die Projektgruppe, bestehend aus Studierenden der Architektur, wird zusammen mit engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern des Schützenplatzes neue Ideen und Konzepte zur Platzgestaltung und -nutzung entwickeln und diese anschließend vor Ort und gemeinsam umsetzen. Das Projekt möchte die Aufmerksamkeit auf den nachhaltigen Umgang mit städtischen Räumen lenken und dazu motivieren, im Sinne des Umweltschutzes, verstärkt auf die Autonutzung zu verzichten. Das Projekt wird durch ein Booklet dokumentiert, so dass die Interventionen auch von anderen Initiativen und Projekten reproduziert werden können.

Projektverantwortlicher: Simon Grothkopp

Facebookseite: www.facebook.com/casaschuetzenplatz

Download: LOKAL Schützenplatz

Raupe Immersatt - das foodsharing café

Aufbauend auf der Idee des Foodsharings, bei welcher überschüssige Lebensmittel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, eröffnet das Projekt Ende 2017 ein gemeinnütziges Café als  „Fairteiler“ dieser Lebensmittel. Die angebotenen Lebensmittel können mitgenommen oder direkt vor Ort verzehrt werden. Neben den kostenfreien Lebensmitteln gibt es zudem regionale Getränke zu fairen Preisen. Der dadurch erwirtschaftete Erlös soll die Investitions- und Betriebskosten des Foodsharing-Cafés „Raupe Immersatt“ decken. Ein weiterer Fokus des Projektes ist es, auf Foodsharing aufmerksam zu machen und die Bürgerinnen und Bürger Stuttgarts zu einem sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln anzuregen.

Projektverantwortliche: Maike Lambarth

Facebookseite: www.facebook.com/foodsharingcafe

The HAP Grieshaber Vocational School

Das Projekt zielt auf die Konzipierung und bauliche Umsetzung einer berufsausbildenden Kunst- und Handwerkschule in Kajiado County Kenya - die „HAP Grieshaber Vocational School“. Der geplante Bau ist nicht nur Bildungseinrichtung und Raum interkulturellen Austausches und Kooperationen - als praktisches Forschungsobjekt möchte die „HAP Grieshaber Vocational School“ auch die Forschung in den Themenbereichen der sozialökonomischen und nachhaltigen Architektur vorantreiben und die gesellschaftliche Dimension und Verantwortung von Architektur, auch im Hinblick auf deren Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung und (Weiter-)Bildung, veranschaulichen.

Projektverantwortlicher: Béné Jakel

Uni Lunch Connection

An der Universität Stuttgart wird intensiv geforscht, Wissen vermittelt und gelernt. Aber woran forschen die Studierenden eigentlich im Gebäude nebenan? Und was wird im Gebäude gegenüber gelehrt und gelernt? Mit Hilfe einer App möchte die „Uni Lunch Connection“ einen weiteren Beitrag zur Förderung der Interdisziplinarität leisten. Über ein einfaches Dropdown-Menü lassen sich in der App Datum, Uhrzeit und Fachrichtung eingeben. Zufällig werden anschließend vier Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen ausgewählt und gematcht. Es wird ein Treffpunkt in der Mensa Vaihingen vereinbart und gemeinsam geluncht. Die Idee der „Uni Lunch Connection“ möchte Studierende und Mitarbeiter/-innen der Uni Stuttgart mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen und Interessen vernetzen und damit auch eine Basis für weitere interdisziplinäre Diskussionen und Kooperationen schaffen.

Projektverantwortlicher: Michael Rauter

zukunftsTraum - eine Schule für Waisen

In Zusammenarbeit mit „Dunia ya Heri - African Family & Health Care e.V.“ baut das Projekt „zukunftsTraum“ ca. 50 km von Daressalam (Tansania) entfernt eine Primarschule für 60 elternlose Kinder. Nach einer einjährigen Planungsphase werden Studierende und Helferinnen und Helfer vor Ort im August 2017 mit dem Bau der Schule beginnen. In etwa 4 bis 5 Monaten soll die Schule für Waisenkinder als „ZukunftsTraum“ errichtet werden. Die Schülerinnen und Schüler werden dort von sogenannten "Mamas" betreut.

Projektverantwortliche: Saskia Maier

Facebookseite: www.facebook.com/zukunftstraumunistuttgart

Fachjury

Die Fachjury im SoSe 17 bestand aus folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge):

Beck, Andrea – Kulturamt, Abteilung Kulturföderung der Stadt Stuttgart

Bosse-Mettler, Katharina, Techn. Dipl.-Kffr. – Studiengangsmanagerin Medizintechnik, Universität Stuttgart

Geibel, Johannes – Stellv. Vorstandsvorsitzender netzwerk n e. V.

Jürgens, Nina – Welcome Campus, Universität Stuttgart

Khalilpour, Golareh – Vertretung Prorektorin für Lehre und Weiterbildung, Projektkoordinatorin „Stuttgarter Lernwerkstätten zur Vernetzung in der Studieneingangsphase", Universität Stuttgart

Klinge, Bettina, Dipl.-Ing. – Vertretung AG-Leitung Stuttgarter Change Labs (Prof. Dipl.-Ing. Markus Allmann)

Meiser, Ursula , Dr. – Ombudsperson Lehre, Rektoratsbüro Universität Stuttgart

Meyer, Viviane – Jugendbeirat der Jugendinitiative Nachhaltigkeit Baden-Württemberg

Rudion, Krzysztof, Prof. Dr.-Ing. – Leiter Fachgebiet Netzintegration Erneuerbarer Energien, Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik, Universität Stuttgart

Schwede, Dirk, Jun.-Prof. Dipl.-Ing. – Robert-Bosch-Stiftungs-Juniorprofessur "Nachhaltiges Bauen", Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren, Universität Stuttgart

Wihlenda, Michael – World Citizen School, Universität Tübingen

Wolff, Felix – Vorstandsvorsitzender stuvus, Universität Stuttgart

Bildergalerie Projekte SoSe 2017

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