5 Fäuste treffen zusammen.

Lab-Häppchen: New Work in der Forschung: Wie können heterogene Teams effektiv zusammen arbeiten?

10. September 2025 / Karolina Laksa

Im Lunch & Learn Anfang September beleuchtete Annelore Hermann (Wissenschaftsmanagerin an der Technischen Universität München), wie Führung sich aktuell verändert und wie eine moderne Meeting-Kultur zur erfolgreichen Zusammenarbeit beiträgt - besonders in heterogenen Gruppen aus Wissenschaft, Management und Verwaltung.
[Bild: rawpixel/ pixabay]

Den gesamten Vortrag als Aufzeichnung gibt′s auf dieser Seite zum Ansehen.

Kommunikation zwischen der Verwaltung und der Forschung

Stereotype Sichtweisen beeinflussen die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und Mitarbeitenden in der Wissenschaft. Wie kann die Kommunikation verbessert werden?

Zunächst muss die Verwaltung vom Management abgegrenzt werden. Die Verwaltung konzentriert sich auf die Einhaltung von Regeln und die effiziente Nutzung von Ressourcen, während das Management strategische Ziele entwickelt und langfristige Entwicklungen steuert. Die Herausforderung besteht darin, dass beide Bereiche unterschiedlich sind, aber zusammenarbeiten müssen, um effektive Veränderungen zu ermöglichen. Dabei kommen Hürden wie Hierarchien und langwierige Prozesse auf. Neue Arbeitsformen wie New Work können dabei behilflich sein, die Herausforderungen zu überwinden.

New Work umfasst:

  • Freiheit, Selbstverantwortung und soziale Verantwortung,
  • Flexible und digitale Gestaltung von Strukturen,
  • Klare Artikulation von Erwartungen.

Durch die Veränderung in den Arbeitsprozessen, sind neue Strukturen und eine tiefere Kommunikation notwendig. Dafür ist es von Vorteil, klare Kommunikationskanäle zu etablieren und den persönlichen Kontakt trotz digitaler Arbeit zu pflegen. Mitarbeitende aus der Forschung und der Verwaltung müssen aufeinander zugehen. 

Welcher Führungsstil ist förderlich?
  • Eine Laissez Faire Führung gibt viel Freiheit und kümmert sich erst bei Fehlern.
  • Die Transaktionale Führung kommuniziert ihre Erwartungen und belohnt Erfolge.
  • Die transformationale Führung ist hilfreich, um in dynamischen Forschungsumgebungen erfolgreich zu sein. Hier motivieren und inspirieren Führungskräfte ihre Mitarbeitenden und fördern deren individuelle Entwicklung. Erreicht wird dies beispielsweise durch regelmäßige Feedbackrunden, Team-Retrospektiven und die gemeinsame Erstellung von Entwicklungsplänen.
Regeln für eine erfolgreiche Meeting-Kultur
  • Eine moderierende Person führt durch das Meeting
  • Der Zweck des Meetings ist allen Teilnehmnden bekannt
  • Alle haben die Möglichkeit zur Teilhabe
  • Es wird ein Protokoll geführt, das am Ende geteilt wird
  • Nach dem Meetings stehen konkrete Aufgaben an
  • Alle Teilnehmenden gehen mit mehr Klarheit aus dem Meeting

Aufzeichnung: New Work in der Forschung

17:23
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